Sind FanFiction-Schreiber unter uns?

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Sind FanFiction-Schreiber unter uns?

Beitrag  Anjana am Di Sep 03, 2013 10:35 pm

Nachdem ich vor einigen Jahren die allerersten Berührungen mit FFs hatte, hab ich da jahrelang wieder gar keinen Draht zu gehabt.
Weder hab ich jemals welche geschrieben, noch gelesen. (Abgesehen von einer in einem anderen Forum, aber eben schon vor Jahren)

Vor einiger Zeit bin ich dann auf ein FF-Forum gestoßen und habe festgestellt, dass manche Geschichten eine ganz nette Unterhaltung bieten, wenn auf dem Büchermarkt gerade mal wieder nichts gescheites zu finden ist.
Das Niveau variiert allerdings gewaltig. *g*
Aber mich würde einfach mal interessieren, ob ihr früher (oder immer noch?) auch Fan Fictions geschrieben oder gelesen habt. Und wenn ja, was für welche. Wink 

lg
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Re: Sind FanFiction-Schreiber unter uns?

Beitrag  Zauberfeder am Mi Sep 04, 2013 3:41 am

Hey Smile

FanFiction sind heutzutage nichts mehr für mich. Ich mag es nicht, die Charaktere eines anderen zu schnappen und damit Geschichten zu schreiben, weil ich glaube, dass ich es ohnehin nicht schaffe, sie authentisch genug darzustellen. Wenn ich mir da vorstelle, jemand nimmt meine Charaktere und schreibt die irgendwie, so wie sie gar nicht sind, würde ich als Autor am liebsten in die Ecke k... . Und da denke ich mir dann, dass es der Autor, der die Figuren geschaffen hat, nicht verdient hat, dass sich jemand seine Charaktere schnappt und sie verunstaltet. Und da ich mir sicher bin, ich könnte sie nicht authentisch genug schreiben, wäre das nichts für mich. Allerdings wäre es ohnehin gerade auch nichts für mich, weil ich gerade nichts habe, was mich so fasziniert, dass ich die Geschichte eines anderen weiterspinnen wollen würde.

Allerdings habe ich, als ich dreizehn Jahre alt war, eine FanFiction geschrieben. Damals zu der Serie Charmed. Es war eine ewig lange Sendepause zwischen der Vorletzten und der letzten Folge der dritten Staffel, weil's da Drama gab und Prue ja in der letzten Folge sterben sollte und die die ja erst zusammen mit der neuen vierten Staffel gebracht haben. Da habe ich mir dann eine Geschichte ausgedacht und ein eigene kleine Charmed-Story von 14 Kapiteln geschrieben. Damals habe ich sie in ein DinA5-Heft geschrieben und es hat auch bis zum letzten Satz da rein gepasst. Später wollte ich dann eine weitere schreiben, habe es aber aufgegeben, weil ich mich dann mit meiner Trilogie befasst habe. Das war das erste und letzte Mal, dass ich mich an eine FanFiction gesetzt habe.

Gelesen habe ich nur von einer Freundin mal eine, aber ansonsten kenne ich gar keine. Allerdings bin ich beim Lesen ohnehin immer so schwer zufriedenzustellen, dass mich wohl auch nur die wenigsten FanFiction begeistern könnten, ohne dass ich die Hände über den Kopf zusammenschlage und mir denke, was das für eine grauenhafte Verunstaltung dieses Werkes wäre. Wobei ich mich auch gerne eines Besseren belehren lassen würde, wenn ich eine finde, die mir wirklich gut gefällt. 

lg
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Re: Sind FanFiction-Schreiber unter uns?

Beitrag  Evra am So Sep 08, 2013 6:36 pm

Huhu,

also vorab: Ich habe noch nie eine FanFiction geschrieben.
Gelesen habe ich aber eine Zeitlang sehr viele. Das war so um den letzten Harry-Potter-Band. Irgendwie war das schon komisch für mich nach sieben Büchern nichts mehr von ihm zu lesen. Damals bin ich zufällig über die Fanfiction-Seiten im Internet gestolpert und hab ne ganze Menge angelesen. Und hier muss ich dir recht geben, Anjana. Die Qualität schwankt extrem! Es waren aber einige dabei, die waren super geschrieben und auch die Ideen waren nicht "ausgelutscht und 0815". Habe also einige Geschichten sehr gerne verfolgt.

Generell denke ich, ist es ein Kompliment für einen Autor, wenn sich so viele Menschen mit den Charakteren aus den Büchern beschäftigen und ihnen die Geschichte so gut gefallen hat, dass sie selbst kreativ werden wollen.
Die FanFictions als "Ursprungsautor" zu lesen, würde ich trotzdem nicht empfehlen Wink Und zwar aus dem Grund, den Zauberfeder genannt hat: Was da manche aus den Charakteren machen, da könnte einem das Herz bluten. (Wenn ich da nur an eine Sparte bei den HP-FFs denke, die sich "Slash" nennt/nannte confused  )

Für sich selbst ist es bestimmt eine gute Fingerübung, wenn man verschiedene Plots ausprobieren will ohne vorher lange die Charaktere zu entwickeln scratch
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Re: Sind FanFiction-Schreiber unter uns?

Beitrag  summergirl am So Sep 08, 2013 7:20 pm

WARUM?!!!!! Mein ganzer Eintrag ist futsch!

Ok, dann nochmal.

Hi!

Die Fanfiction hat mich dazu gebracht, meine erste Geschichte zu schreiben. Ihr werdet nie erraten für wen. Für Sunny Crocket. Der Schnuckel aus Miami Vice - Don Johnson im Original natürlich - hat mir so leid getan, weil er einfach keine Frau abgekriegt hat, die nicht entweder schwer kriminell, verheiratet oder am Ende tot war. Also hab ich ihm eine Story geschrieben, in der er glücklich werden durfte.
Leider ging die Geschichte im Zuge all der Übersiedlungen, die ich schon hinter mir hab, verloren. Genauso, wie meine zweite Geschichte. Da hab ich eine Fortsetzung für "Eine Reise durch das Labyrinth" von Jim Hennson (Ja, der von den Muppets) geschrieben. Die Figur des Koboldkönigs Jarrod (Im Film von einem genialen David Bowie dargestellt) wurde bei mir von der Tochter der Prota aus dem ersten Teil gerettet.

Vor einem Jahr hab ich dann ein Ende für die "Dark-Serie von Christine Feehan geschrieben. Ich hab diese Bücher verschlungen, hab sie mir auf Englisch gekauft, weil ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollte. Aber als dann sogar mir - die ich doch ziemlich hart im Nehmen bin, wenn's um Fantasy und Romantasy geht - zu abgedreht und seltsam wurde, da hab ich festgestellt, dass eine Ende irgendwann auch mal ein richtiges Ende sein sollte. Nicht nur der Auftakt zu einem neuen Anfang. Leider ist Frau Feehan nicht an den Ideen ihrer Fans interessiert und so hab ich dann selber einen Roman draus gemacht.
Hier eine kurze Info für die, die die "Dark"-Serie von C.F. nicht kennen. Da kommen immer zwei neue Charaktere in jedem neuen Band, die anderen tauchen aber auch immer wieder auf. Ich hab also auch zwei vollkommen neue Charaktere kreiert. Daher fiel es mir dann auch nicht schwer, ein ganz neues Umfeld für die beiden zu erstellen.

Da es mir aber zum Glück absolut nicht an eigenen Ideen mangelt, werden FFs sicherlich nie mehr für mich sein, als die Verbesserung eines Endes einer Geschichte, das mir nicht gefallen hat. Wenn ich denn wieder mal zum Lesen oder Filmschauen komme.

LG Birgit

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Re: Sind FanFiction-Schreiber unter uns?

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