Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

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Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  DrJones am Sa Sep 03, 2016 10:03 pm

Hier möchten wir gerne darüber diskutieren, woher wir unsere Ideen bzw. Inspirationen
für Geschichten und Plots beziehen.

Fragen zur Anregung:

Bezieht Ihr die Ideen:

Aus den Nachrichten?
Aus der Fahrt in der Bahn?
Auf der Arbeit?

oder sind es mehr oder weniger Fantasieprodukte?
...

Sammelt Ihr also kleine Fädchen und Stoffstücke und näht das dann zusammen?
Und falls ja, wie macht Ihr das?

Werden Gespräche belauscht und mitgeschrieben? (Manche machen das, wie ich weiß ... Laughing )

Woher und wie bezieht Ihr also den Stoff, aus dem Eure Geschichten sind?


Wie immer, werde ich mich über mehrere Posts zurückhalten und dann irgendwann in die Diskussion mit einsteigen.


Viel Spaß!! bounce bounce bounce

Doc Jones


Zuletzt von DrJones am So Sep 04, 2016 12:42 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  Kelpie am Sa Sep 03, 2016 10:16 pm

Mich überkommen die Ideen einfach. Meistens sehe oder lese ich irgendeine Szene in Büchern, Fernsehen, im realen Leben, die mich innehalten lässt. Die berührt mich nicht einfach nur, sondern meist durchfährt mich das wie ein Blitz, ich lese und lese sie immer wieder oder lasse das Gesehene immer wieder Revue passieren, um zu erkennen, woher genau die Magie kommt (meistens verliert die Situation so aber an Magie).
Und diese Situation entwickle ich in meinem Kopf einfach weiter - wie könnte es so gekommen sein? Was ist vorher passiert?

Die Romane, an denen ich aber tatsächlich und intensiv schreibe, haben meist eine etwas komplexere Vorgeschichte (komplex, aber manchmal regelrecht banal). Bei meinen Raubrittern war es einfach das Playmobilspielen als Kind. Und bei "Witnaigh" (Roman über einen Reiterkrieger) war es ein Unikurs über die Skaldik. Immer wieder kam dabei das sogenannte Nidh auf, also Schmähdichtung bzw. Flüche. In manchen isländischen Texten wurde das sogar sehr präzise beschrieben und da entstand bei mir das Bild eines wütenden Mannes, der einen anderen verflucht. Und ich fragte mich: Wie ist es dazu gekommen?
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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  Butterblume am Sa Sep 03, 2016 10:20 pm

Hallo.

Also bei mir ist das so:
wenn ich Filme gucke, Bücher lese oder auch auf der Arbeit bin, bekomme ich häufig Geistesblitze.
Wie beispielsweise bei meiner aktuellen KG. Da war das Thema vorgegeben, ich wusste aber nicht so recht, was ich schreiben soll. Dann habe ich irgendwas im Fernsehen (oder Internet, so genau weiß ich das nicht mehr Embarassed  ) gesehen und schon wusste ich, worum es geht. Habe dann an einem Abend den Plot runtergeschrieben und angefangen zu schreiben - es läuft.
Auf jeden Fall beginnt alles mit einem Geistesblitz Wink  der wird dann immer weiter gesponnen und die Geschichte entwickelt sich wie von selbst weiter...
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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  Earu am So Sep 04, 2016 12:31 am

Ideen können aus einem einzelnen Wort, einem Satz, einer Szene, einem Film, einem Buch oder einem Erlebnis geboren werden. Manchmal ist es etwas, von dem ich denke, dass man daraus hätte mehr machen können. Manchmal ist es etwas, von dem ich denke, dass ich an diesem Punkt einen anderen Weg eingeschlagen hätte, der die Geschichte im folgenden Verlauf komplett verändert hätte. Ich schreibe mir dieses inspirierende möglichst sofort auf und auch kurz, was mir dabei durch den Kopf geschossen ist, damit ich daraus irgendwann einmal etwas basteln kann. Das sind meine Schnipsel. Suche ich eine Idee für ein neues Projekt, schaue ich mir diese Schnipsel an und suche mir den oder die aus, die mich gerade besonders ansprechen. Um diese herum baue ich meine Geschichte auf.

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Liebe Grüße

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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  KleineLady am So Sep 04, 2016 5:46 am

Bei mir ist es ähnlich. Das können Eigenheiten einer Nebenfigur aus einem aktuellen Roman sein, bei denen ich ungesteuert mein eigenes Kopfkino anlaufen lasse. Oder ein Lied, bei dem sich ebenso im Kopf eine Geschichte abspielt (sehr heftig z. B. hatte ich das bei Lights will guide you von Fahrenhaidt). Manchmal findet sich der Auslöser auch in einem Einsatzbericht (Nachweis Sonderrechte), manchmal reicht ein Turnschuh auf der Autobahn (wer hat sich noch nie gefragt, wie die dahin kommen? von Socken ganz zu schweigen).

Es kommt einfach über mich und alles, was mein Kopfkino dann anschmeißt ist mir willkommen. Auch, wenn nicht immer eine Geschichte daraus wird ist es schön, den Film zu schauen und manchmal auch ein wenig zu lenken, wenn man dabei vor sich hinträumt ^^

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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  Traummuschel am So Sep 04, 2016 6:32 am

Mich überkommen Ideen meistens, wenn ich Musik höre, Bücher lese, Fernseh schaue, nachdenke oder an der frischen Luft bin. Eigentlich bei allem das mit Emotionen, Gefühlen oder Stimmungen zu tun hat.
Einzelne Szenen in Büchern und Serien begeistern mich zum Beispiel und mein Kopf spinnt die Geschichte weiter - ganz anders, als sie dann tatsächlich geht und aus meinem Kopfkino schöpfte ich dann Ideen.
Oder Charakterzüge von Figuren, die ich mag, lassen mich über deren Ursache spekulieren und bilden so eine ganz neue Geschichte in meinem Kopf, die meist auch recht schnell einen ganz eigenen Charakter entwickelt.
Oder Musik, die in mir eine Emotion auslöst.
Aber meine Hauptinspirationen sind das Leben und Gefühle.
Wenn ich eine Idee habe, bildet sich recht schnell die Grundidee für ein Projekt und der Rest entwickelt sich dann von selbst.

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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  magico am So Sep 04, 2016 11:52 pm

Es ist eine Mischung aus allem. Meist ergibt eins das andere.

Die Idee zu Erzählforum und Art meines aktuellen Hauptprojektes entstand beim Lesen eines Buches. Die Geschichte selbst basiert auf eher zufällig entdeckten historischen Fakten, die seltsamerweise (?) alle zusammenfallen. Dazu noch eine Prise Fiktion ... voila!

In letzter Zeit ist mir jedoch vermehrt aufgefallen, dass ich (scheinbar unbewusst) immer wieder Kindheitserinnerungen/-Erfahrungen verarbeite. Diese reichen von winzig kleinen Augenblicken bis zu tiefgreifenden Erfahrungen.

Musik, Bücher, Filme, Reisen ... all das prägt uns natürlich und es wird sich in unseren Geschichten wiederfinden. Das Interessante ist oftmals, was Leser aus den eigenen und persönlichen Inhalten machen. Sie haben nicht dasselbe Hintergrundwissen und interpretieren es logischerweise auf ihre Weise. Gerade bei Probelesern fällt mir das immer wieder auf. Auch das ist ein Anreiz Geschichten zu schreiben.

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Zweite Story: Asynchrone Teufel der Ostfront, auf: http://kurzgeschichtinator.blogspot.de
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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

Beitrag  Samira-Jessica am Sa Dez 10, 2016 2:51 am

Bei mir sind es oft verschiedene Gegenden (ich merk in der letzten Zeit, dass ich an anderen Orten immer viele Ideen sammeln kann), Szenen aus Büchern oder einfach Bilder, die mich inspirieren.

_________________
federschwingende Grüße!
Samira Jessica



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Re: Der Stoff, aus dem die Geschichten sind ...

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