Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Quixotiz am Fr Sep 02, 2016 4:16 am

Nun beobachte ich den Thread schon die ganze Zeit, darauf wartend, dass ich dazu komme auch mitzumischen, nur um jetzt festzustellen, dass ich zu dem Thema eigentlich gar nichts zu sagen habe Laughing


Verwendet Ihr Schreibratgeber oder hattet sie einmal verwendet und die Regeln sind mittlerweile verinnerlicht?

Nein.


Welche Schreibratgeber verwendet Ihr und warum?



Gar keine. Ich weiß nicht warum.


Wo bezieht Ihr noch, außer auf Foren, wie Tintenklecks etc. Schreibtipps her?


Öh?

Besucht Ihr z. B. Creative Writing Kurse?


Nein.

Was haltet Ihr vom 'learning by reading'?


Mehr als von Schreibratgebern.

Welche Materialien und Bücher verwendet Ihr bitte noch, um Eure Geschichten zu schreiben?

Einen Mp3Player, einen Stapel mystischer Gedichtbände Laughing, eine Tastatur, manchmal auch einen Stift und ein Notizbuch und so viele Töpfe Hirnschmalz, wie ich nur gerade abzapfen kann.



Als ich anfing, mich ernster mit dem Schreiben zu beschäftigen, habe ich mir mal einen Stapel Ratgeber aus der Stadtbücherei ausgeliehen (ist schon lange, lange her). Ich weiß nicht mehr, was das für Bücher genau waren, aber zunächst war ich ziemlich begeistert. Ich dachte irgendwie, wow, wenn ich das alles weiß, kenne und befolge, was in diesen Büchern steht, dann hab ichs, dann weiß ich wie es geht. Das Schreiben selbst, ist dann nur noch ein Klacks.
Doch irgendwie war dem nicht so. Ich weiß nicht warum. Im Laufe der Zeit habe ich alle Ratschläge wieder vergessen und hatte auch nie das Bedürfnis, sie wieder aufzufrischen.
Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich Schreibratgeber blöd finde. Bei mir funktionieren sie einfach nicht.
Ich schreibe rein nach Gefühl. Im Nachhinein mache ich mir dann schon meine Gedanken und mittlerweile habe ich durch Schreibforen ein paar Begriffe kennen gelernt, aber summa summarum, tja, ich weiß nicht, klingt und wirkt das was ich schreibe richtig oder es klingt und wirkt halt falsch. Und mehr Regeln gibt es für mich beim Schreiben eigentlich gar nicht: Es muss gut klingen und einen Sinn ergeben Laughing
Schwer zu beschreiben. Sagen wir mal so: Ich weiß, wie ich möchte, dass es am Ende aussieht (das alles mit dem Inhalt harmoniert, Tonlage, Rhythmus, Melodie, Intensität, Ausdruck usw.) und darauf arbeite ich dann halt hin.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Samira-Jessica am Fr Sep 02, 2016 7:13 am

Ich habe gerade Stephan Waldscheidts Plot und Strukturen zufällig entdeckt und wollte mal kurz nachfragen, ob Ihr damit Erfahrung habt und ob sich das lohnen würde zu kaufen. Steht da Neues drin ?

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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Earu am Fr Sep 02, 2016 7:22 am

Waldscheidt selbst ist ein super Ratgeberschreiber, aber dieses Buch kenne ich nicht.

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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Herzeloyde am Fr Sep 02, 2016 7:15 pm

Ich habe gerade Stephan Waldscheidts Plot und Strukturen entdeckt

Ist das nicht der, den du gerade liest @Evra?
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Evra am Fr Sep 02, 2016 8:39 pm

@Herzeloyde: Ja, genau. Den hab ich letzte Woche gelesen.


@Samira-Jessica schrieb:Ich habe gerade Stephan Waldscheidts Plot und Strukturen zufällig entdeckt und wollte mal kurz nachfragen, ob Ihr damit Erfahrung habt und ob sich das lohnen würde zu kaufen. Steht da Neues drin ?

Es ist schwierig zu sagen, ob für jemanden etwas Neues drinsteht. Hat ja doch jeder einen ganz individuellen Wissensstand.
Ich kann nur für mich sprechen, dass ich den Ratgeber sehr hilfreich fand. Das meiste war mir vom Theoretischen schon bekannt, fand aber die Beispiele dazu anschaulich und in dem Sinne hilfreich, dass es mir damit leichter fällt, die Mechanismen auf meine eigene Geschichte zu übertragen.
Er macht zwar mancherorts auch viel Worte um dieselbe Sache und doch finde ich bei ihm die Informationen immer noch geraffter als bei manch anderen Ratgebern.
Wem das Buch mit Sicherheit weniger gefallen dürfte (was angesichts des Titels nicht überraschen dürfte) sind Bauchschreiber, die aus Überzeugung Bauchschreiber sind und das Plotten und Strukturieren als eine Art Entehrung des Schreibvorgangs ansehen.
Waldscheidt geht vom Groben zum Feinen. Zuerst beschreibt er die 3-Akte-Struktur im Gesamten und geht dann vom ersten Eckpunkt der Struktur zum nächsten, zum nächsten usw. und dabei immer weiter ins Detail.
 
Ahja, das ist vielleicht auch noch interessant zu wissen: Waldscheidt zeigt alles ausschließlich anhand der 3-Akte-Struktur / Heldenreise.

@Samira-Jessica, gib einfach Bescheid, wenn du noch genaueres wissen möchtest. Smile
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  KleineLady am Sa Sep 03, 2016 12:00 am

Ahoihoi.

Verwendet Ihr Schreibratgeber oder hattet sie einmal verwendet und die Regeln sind mittlerweile verinnerlicht? Welche Schreibratgeber verwendet Ihr und warum?


Ganz zu Anfang, als ich vom Schreiben noch keinen Plan hatte, hab ich mir etliche Schreibratgeber angeschaut. Eigentlich fast alle, die empfohlen oder mal erwähnt wurden. Ein Teil davon steht in meinem Schrank, ein Teil war nur aus der Bücherei ausgeliehen. Genauso hab ich zahlreiche Blogs und entsprechende Foren abgegrast.


Verkehrt war das wohl nicht, immerhin kann ich jetzt mit den meisten Begriffen etwas anfangen und meine Geschichten sinnvoll aufbauen ^^ Aber zu der Zeit, als ich noch in den Anfängersöckchen war, muss ich gestehen, dass es schon ... erdrückend war.

Inzwischen schaue ich allenfalls in Stephen Kings "Das Leben und das Schreiben" rein, aber weniger um Rat zu suchen, als mehr, weil es sich einfach gut lesen lässt und Spaß macht. Und ich lese immer sehr gerne, wie andere arbeiten.

Die Anwendung einiger Regeln mache ich nicht bewusst, es fällt mir meist erst hinterher auf (Chekovs Gun, z. B., Try-Fail-Cycles, etc.). Das einzige, woran ich mich bewusst halte, ist die 7-Point-Structure nach Dan Wells. Das ist die einzige, die für mich funktioniert und selbst da gehe ich meinen eigenen Weg.

Ich denke, man tut gut daran, die Regeln zu kennen. Das heißt ja noch lange nicht, dass man sie auch umsetzen muss Wink



Wo bezieht Ihr noch, außer auf Foren, wie Tintenklecks etc. Schreibtipps her?
Besucht Ihr z. B. Creative Writing Kurse?


Wenn ich irgendeine Technik oder einen Kniff anwenden möchte, und unsicher bin, dann schau ich erst in den einschlägigen Foren nach Hilfestellungen oder frage. Das reicht meistens schon.
Einen Kurs mache ich nicht. Ich hab mal ein Fernstudium (Autor werden) bei der SGD gemacht. Aber ich würde das niemandem raten. Das meiste, was man dort vermittelt bekommt, findet man schneller und günstiger im Netz zusammen. Mein einziger Nutzen war eigentlich nur, dass mir da im Romanteil die Grundidee kam für mein Herzensprojekt, das jetzt abgeschlossen ist und bald an die Agentur herangetragen wird, und der Drehbuchteil, weil ich da gemerkt habe, dass ich Drehbuchschreiben richtig geil finde.


Was haltet Ihr vom 'learning by reading'?


Sehr viel. Es gibt kaum etwas, das einem besser zeigen kann, wie etwas funktioniert, bzw. wie es eben nicht funktioniert, wie ein schlechtes Buch. Und - auch wenn das tonnenweise mieses Karma gibt - davon gibt es in meinem Genre leider massig.  Aber ich bin auch ein Befürworter von Learning by doing. Es kann ungemein hilfreich sein, etwas erstmal falsch zu machen, bewusst oder unbewusst.


Welche Materialien und Bücher verwendet Ihr bitte noch, um Eure Geschichten zu schreiben?


Bücher habe ich diese hier an meinem Tisch:
"Forensische Medizin" von Hochmeister, Grassberger, Stimpfl
"Todesermittlung" von Grassberger/Schmid
"Von Arsen bis Zielfahndung" von Büttner und Lehmann
Die Bibel *hust* (mein letzter Antagonist war Pfarrer)
"Ermittlungsverfahren und Polizeipraxis" von Soiné
StPO kompakt (teils beruflich)
Kurznachschlage Werk zu Eingriffsmaßnahmen, Sicherheitsleistung und Beweismittel der StPO (auch teils beruflich)
"Pflege-Pocket Zentrale Notaufnahme" von Welk
"Bd. III Handbuch für Giftmörder" von Jürgen Thorwald
"Belagert, Erobert, Geplündert" von Peter H. krause

Ansonsten nutze ich wie die meisten Google udn wikipedia, diverse Blogs und YouTube (gerne für Dokus und so).
Wenn ich eine Location sehe, die für meine Geschichte passt, dann mach ich Fotos. Wenn es Dinge gibt, die in meiner Geschichte Verwendung finden, dann schaue ich, ob und inwieweit ich damit arbeiten kann. In meinem Herzensprojekt z. B. wird mein Pfarrer mit Schierling getötet. Den findet man problemlos, wenn man weiß, wie man ihn unterscheidet. Also hab ich da ein paar Pflanzenteile mitgenommen, die Samenbildung abgewartet und davon dann welche geholt und eben herumexperimentiert und geschaut, wie ich meinen Pfarrer damit am besten um die Ecke bringen kann.
Geht natürlich nicht immer. Im nächsten Projekt kommen Teletakt-Halsbänder zum Tragen, da wird es etwas schwieriger ^^

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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  DrJones am Sa Sep 03, 2016 11:21 am

Danke an alle, die über Stephan Waldscheidts Plot und Strukturen geschrieben haben. Smile
Das Buch gefällt mir, und ich habe es gerade bestellt.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Kelpie am Sa Sep 03, 2016 10:26 pm

Wieso sehe ich das Thema erst jetzt?  scratch



Verwendet Ihr Schreibratgeber oder hattet sie einmal verwendet und die Regeln sind mittlerweile verinnerlicht?
Nein. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen gelesen und ich habe auch nicht vor einen zu lesen. Dafür ist mir mein Geld zu schade, weil ich inzwischen den Eindruck habe, die wichtigsten Schreibtipps werden eh in Foren diskutiert. Und von Diskussionen lerne ich ohnehin mehr, weil ein Aspekt von sehr vielen verschiedenen Seiten beleuchtet wird.

Wo bezieht Ihr noch, außer auf Foren, wie Tintenklecks etc. Schreibtipps her?
Eben nur aus Foren bzw. eventuell vom persönlichen Kontakt mit anderen Autoren, wenn ich ihre oder sie meine Texte lesen. Ich erinnere mich z.B. dass ich von einer immer wieder auf Perspektivfehler hingewiesen wurde, das eifrig verinnerlicht habe und in einem Text von @Quixotiz anwendete. Und er erwiderte, es möge schon sein, dass es nicht ganz in der Perspektive sei und er sei auch mal in der Phase gewesen, in der ich nun sei, aber er habe damit aufgehört, als ihm auffiel, dass plötzlich alles nur mehr so schien als wäre es so und nichts mehr wirklich war.
Tja, da hat mir der liebe Quixo einen Schreibtipp fürs Leben mitgegeben. Seitdem sehe ich das mit der Perspektive viel gelassener.

Besucht Ihr z. B. Creative Writing Kurse?
Mitunter, wobei mich die Preise schrecken. Ich war nun schon bei ein paar, was mich daran aber v.a. reizt ist der Austausch mit anderen Autoren von Angesicht zu Angesicht. Inhaltlich habe ich da relativ wenig mitgenommen, weil ich eben alles schon aus den Schreibforen kannte.

Was haltet Ihr vom 'learning by reading'?
Nichts und alles. Also jeder wie er's kann und möchte. Ich bin niemand, der sich Textstellen markiert und analysiert, aber ich glaube, mein Sprachgefühl habe ich vom Lesen. Und wenn mir etwas besonders Beeindruckendes in einem Roman auffällt, dann schaue ich mir das durchaus genauer an.
Insbesondere Negativbeispiele analysiere ich zum Teil ganz genau.

Welche Materialien und Bücher verwendet Ihr bitte noch, um Eure Geschichten zu schreiben?
Hm, keine. Ich bin da wirklich sehr intuitiv und verlasse mich auf meine eigenen Ideen. Was nicht heißt, dass ich nie etwas nachschlage, im Gegenteil. Nachschlagewerke verwende ich immer wieder. Aber es gibt für mich kein Buch, das beim Schreiben immer neben mir liegen müsste.
Die einzigen Materialien, ohne die ich nicht zurecht komme, sind Tabellen, Karten etc., die ich selbst erstellt habe und die mit meiner Romanwelt zusammenhängen. Ohne die geht gar nichts.


Edit:
Ich schreibe rein nach Gefühl. Im Nachhinein mache ich mir dann schon meine Gedanken und mittlerweile habe ich durch Schreibforen ein paar Begriffe kennen gelernt, aber summa summarum, tja, ich weiß nicht, klingt und wirkt das was ich schreibe richtig oder es klingt und wirkt halt falsch. Und mehr Regeln gibt es für mich beim Schreiben eigentlich gar nicht: Es muss gut klingen und einen Sinn ergeben

@Quixotiz, das Interessante ist, dass ich bei deinen Texten auch wirklich Schwierigkeiten hätte, die einer Schublade zuzuordnen. Ich glaube, du hast einigermaßen viele Tells, wo man auch Show nehmen könnte. Deine Perspektive ist weder richtig auktorial noch richtig personal. Deine Spannungskurve innerhalb der Szenen folgt keinem klassischen Modell ... und dennoch ist dein Roman (bzw die Fragmente -.-) einer der besten, die ich je gelesen habe. Ich glaube, würdest du Schreibratgeber lesen und ihnen folgen, würdest du all dein Talent zerschneiden und zu einem 0815-Roman stutzen.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Quixotiz am So Sep 04, 2016 1:35 am

Und er erwiderte, es möge schon sein, dass es nicht ganz in der Perspektive sei und er sei auch mal in der Phase gewesen, in der ich nun sei, aber er habe damit aufgehört, als ihm auffiel, dass plötzlich alles nur mehr so schien als wäre es so und nichts mehr wirklich war.

Laughing Rede ich wirklich so? Wow, dann klinge ich ja, als hätte ich studiert. Irgendwann mal ... so vor zweihundert Jahren... Laughing

An die Perspektiv-Diskussion erinnere ich mich noch gut.
Ich mache solche Fehler oft. Einige davon sind tatsächlich unnötig, die korrigiere ich dann auch, wenn ich sie erkenne. Aber es gibt auch genug gerechtfertigte Brüche, die man zum Wohl des Textes und der Lesbarkeit und der Wirkung begehen darf, wahrscheinlich sogar sollte.
Keine Regel sollte so heiß gegessen werden, wie sie gekocht wird, denke ich. Sonst wirkt ein Text schnell steif und unkreativ.


Danke für’s über den Klee loben, Kelpie. Auch wenn ich befürchte, dass mir bei so viel Honig meine Hosen morgen nicht mehr passen werden. Das war es wert (love Ich habe wohl in letzter Zeit irgendwas richtig gemacht, was unsere Kommunikation angeht)  
Das mit den Tells stimmt schon! Ich dopple auch gern. Das hängt bei mir oft miteinander zusammen.
Um Spannungskurven innerhalb von Szenen habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Ich kenne den Anfang und das Ende einer Szene und versuche dann, den Zwischenraum irgendwie unterhaltsam aufzufüllen Laughing

Mit den Schreibratgebern ist das so eine Sache. Als ich angefangen habe zu schreiben, gab es die noch nicht. Das heißt, es gab sie natürlich schon, aber da das Internet noch nicht vorhanden oder populär war, hat man, so seltsam das klingt, auch als Teenie in den Neunzigern, den Schriftseller immer noch für jenes mystische Wesen gehalten, als das er so lange gegolten hat. Man hatte eine viel romantischere Vorstellung. Und die Devise lautete schlicht: Entweder man hat diese Gabe (von Natur aus) oder man hat sie nicht. (Ich hatte sie nicht, aber das sieht man als junger Mensch (Gott sei dank!) nicht)

Auf der einen Seite ist es nicht verkehrt, dass so Sachen wie Schreibratgeber den Schriftstellermythos ein bisschen abgeschwächt haben. Auf der anderen Seite, so kommt es mir zumindest oft vor, simplifizieren sie das Schreiben zu sehr. Aber das geht dann schon wieder über in die “Handwerk vs. Kunst” Diskussion Wink

Meiner Meinung nach, entwickelt ein Text keine natürliche Dynamik, wenn man sich zu sehr an Regeln hält. Es gibt einfach etliche Momente, in denen die Intuition ein besserer und klügerer Berater ist als die Vernunft.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Traummuschel am So Sep 04, 2016 6:59 am

Verwendet Ihr Schreibratgeber oder hattet sie einmal verwendet und die Regeln sind mittlerweile verinnerlicht?
Bisher nicht, vielleicht irgendwann, wenn ich zu viel Geld habe und einen wirklich guten und detailierten finde. Dann aber auch eher als Übersicht bei der Korrektur.

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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Samira-Jessica am So Sep 04, 2016 9:11 am

@Evra schrieb:
@Samira-Jessica schrieb:Ich habe gerade Stephan Waldscheidts Plot und Strukturen zufällig entdeckt und wollte mal kurz nachfragen, ob Ihr damit Erfahrung habt und ob sich das lohnen würde zu kaufen. Steht da Neues drin ?

Es ist schwierig zu sagen, ob für jemanden etwas Neues drinsteht. Hat ja doch jeder einen ganz individuellen Wissensstand.
Ich kann nur für mich sprechen, dass ich den Ratgeber sehr hilfreich fand. Das meiste war mir vom Theoretischen schon bekannt, fand aber die Beispiele dazu anschaulich und in dem Sinne hilfreich, dass es mir damit leichter fällt, die Mechanismen auf meine eigene Geschichte zu übertragen.
Er macht zwar mancherorts auch viel Worte um dieselbe Sache und doch finde ich bei ihm die Informationen immer noch geraffter als bei manch anderen Ratgebern.
Wem das Buch mit Sicherheit weniger gefallen dürfte (was angesichts des Titels nicht überraschen dürfte) sind Bauchschreiber, die aus Überzeugung Bauchschreiber sind und das Plotten und Strukturieren als eine Art Entehrung des Schreibvorgangs ansehen.
Waldscheidt geht vom Groben zum Feinen. Zuerst beschreibt er die 3-Akte-Struktur im Gesamten und geht dann vom ersten Eckpunkt der Struktur zum nächsten, zum nächsten usw. und dabei immer weiter ins Detail.
 
Ahja, das ist vielleicht auch noch interessant zu wissen: Waldscheidt zeigt alles ausschließlich anhand der 3-Akte-Struktur / Heldenreise.

@Samira-Jessica, gib einfach Bescheid, wenn du noch genaueres wissen möchtest. Smile
Danke @Evra, ich hab mir das Inhaltsverzeichnis gerade nochmal in der Vorschau bei Amazon genauer angeschaut und denke, es steht eigentlich nichts weiter drin, was in anderen Ratgebern oder im Internet nicht auch, und sogar ausführlicher, beschrieben wird.

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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Kelpie am So Sep 04, 2016 8:00 pm

Rede ich wirklich so? Wow, dann klinge ich ja, als hätte ich studiert. Irgendwann mal ... so vor zweihundert Jahren...

Du und dein Alter seid mindestens genauso mysteriös wie der Schriftstellermythos der 90er. Wenn du oben den Konjunktiv rausschneidest, redest du vielleicht gar nicht so unähnlich  Laughing

Entweder man hat diese Gabe (von Natur aus) oder man hat sie nicht. (Ich hatte sie nicht, aber das sieht man als junger Mensch (Gott sei dank!) nicht)

Auf der einen Seite ist es nicht verkehrt, dass so Sachen wie Schreibratgeber den Schriftstellermythos ein bisschen abgeschwächt haben. Auf der anderen Seite, so kommt es mir zumindest oft vor, simplifizieren sie das Schreiben zu sehr. Aber das geht dann schon wieder über in die “Handwerk vs. Kunst” Diskussion

Ich denke  mal, irgendeine Spur musst du gehabt haben, weil du für mich heute noch das Musterbeispiel eines Autors bist, der keine (na gut, wenig) Ahnung von Handwerk hat, dafür aber sehr viel Talent  Laughing

Beim letzten Absatz stimme ich dir zu, aber ich verkneife mir jetzt mal eine ausschweifende Antwort, weil das, wie du sagst, in dieses müßige Thema endet Wink
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Julestrel am So Sep 04, 2016 10:06 pm

Lustig, wie unterschiedlich und doch ähnlich die Antworten hier sind Smile

Verwendet Ihr Schreibratgeber oder hattet sie einmal verwendet und die Regeln sind mittlerweile verinnerlicht?
Ich habe so gut wie keine Schreibratgeber im klassichen Sinn gelesen, da ich mein Wissen über das Handwerk meist aus Foren oder Blogs hatte. Aber ich denke, hier kommt es stark auf die Art Mensch an, was einem am besten liegt. Ich finde z.b. Diskussionen über das Handwerk sehr spannend zu lesen, da es die Sache immer aus verschiedenen Richtungen beleuchtet.

Wo bezieht Ihr noch, außer auf Foren, wie Tintenklecks etc. Schreibtipps her?
Früher habe ich verschiedene Blogs gelesen. Phasenweise höre ich auch den Podcast "Writing Excuses", den ich sehr empfehlen kann, aber der leider auf englisch ist (zu dem deutschen Äquivalent "Schreibdilettanten" kann ich nichts sagen).

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Nein, da es in Deutschland noch zu wenig ansprechende Kurse gibt und wenn, die immer am anderen Ende der Welt sind.

Was haltet Ihr vom 'learning by reading'?
Da schließe ich mich dem Rest an: Sehr viel. Man verinnerlicht einfach gewisse Handwerks-Grundregeln und bekommt ein besseres Gefühl für die Sprache. Wobei man meiner Meinung hierfür einiges lesen muss, und nicht nur alles halbe Jahr ein Buch.


Welche Materialien und Bücher verwendet Ihr bitte noch, um Eure Geschichten zu schreiben?
Alles, was sich zur Recherche eignet sowie auch Austausch mit anderen Autoren im RL.




Ich hoffe, das konnte helfen Smile
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Evra am Mo Sep 05, 2016 5:34 am

@Samira-Jessica schrieb:Danke @Evra, ich hab mir das Inhaltsverzeichnis gerade nochmal in der Vorschau bei Amazon genauer angeschaut und denke, es steht eigentlich nichts weiter drin, was in anderen Ratgebern oder im Internet nicht auch, und sogar ausführlicher, beschrieben wird.

Natürlich kann man sich alle Infos im Internet zusammensuchen, das trifft mMn so gesehen auf fast alle Ratgeber zu.
Das Inhaltsverzeichnis von "Plot & Struktur" empfinde ich als irreführend, wenn man den Inhalt der Kapitel nicht kennt. Waldscheidt hat eine saloppe Art, die sich in diesen Überschriften widerspiegelt. Mir gefällt dieser lockere, gerne mal ironische Ton, nicht nur in diesem Ratgeber von ihm.

Verwendet Ihr Schreibratgeber oder hattet sie einmal verwendet und die Regeln sind mittlerweile verinnerlicht?
Ja, ich habe so einige Schreibratgeber im Regal/auf dem Kindle. Mir hilft vor allem die konzentrierte Darstellung in den Büchern, um den Blick wieder aufs Wesentliche fokussieren zu können.

Wo bezieht Ihr noch, außer auf Foren, wie Tintenklecks etc. Schreibtipps her?
Aus Newslettern und Blogs. Das hat aber in letzter Zeit stark abgenommen. Oft ist es doch so, dass ich zwar auf eine neue Erkenntnis hoffe, die jeweilige Information aber doch nur in anderen Worten verpackt wiederfinde. (Aus dem Grund ist für mich eine direkte Diskussion wie sie in einem Forum stattfinden kann zur Zeit die beste Möglichkeit neues dazu zu lernen)

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Nein. Die Gründe dagegen sind Geld, Zeit, Entfernung. Dabei würde ich gerne an einem Kurs teilnehmen. Bestimmtes Handwerk auf mein eigenes Projekt zu übertragen und dort direkte Hilfe von einem Ansprechpartner bekommen würde mir gefallen Smile

Was haltet Ihr vom 'learning by reading'?
Viel. Je mehr man sich mit dem Schreiben beschäftigt, desto mehr kann man auch beim Lesen dazulernen, finde ich. Man sieht was funktioniert und warum und was nicht funktioniert und warum.

Welche Materialien und Bücher verwendet Ihr bitte noch, um Eure Geschichten zu schreiben?
Generell benutze ich gerne Sachbücher. Aber auch das Internet (als schnelle Hilfe) wird regelmäßig durchforstet. Und ich benutze auch gerne das Material "Ehemann" bzw. vielmehr den Wissensschatz, den er intus hat Laughing
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Earu am Mo Sep 05, 2016 9:18 pm

@Evra schrieb:Und ich benutze auch gerne das Material "Ehemann" bzw. vielmehr den Wissensschatz, den er intus hat Laughing
Laughing Das kenne ich! Er musste bei meiner Kurzgeschichte für die Anthologie mit den zwei Welten herhalten, weil er ein viel größeres Wissen nochmal über Hacking und Internetsecurity hat als ich. Als ehemaliger Administrator und Besitzer eines Servers mit Foren und TeamSpeak drauf war er mir eine enorme Hilfe. love

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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Literia am Do Mai 03, 2018 1:36 am

*pustet den Staub von Thread*

Irgendwo und irgenwie muss ich ja wieder hereinkommen - und dieses Thema war, ist und bleibt für mich immer aktuell. Wo doch gerade erst wieder zwei Schreibratgeber in meinen Warenkorb gewandert sind. In diesem Fall die lang ersehnte deutsche Ausgabe von "20 Plots und Masterplots" sowie ein weiterer Waldscheidt - "Spannung & Suspense".

Verwendet Ihr Schreibratgeber oder hattet sie einmal verwendet und die Regeln sind mittlerweile verinnerlicht?
Ja, immer wieder und immer dann, wenn ich sie brauche. Sicherlich hat sich das eine oder andere mittlerweile verinnerlicht, aber auf der anderen Seite gibt es immer wieder Sachen, bei denen ich mir gerne das Handwerkzeug noch einmal anschaue. Genau als solches nutze ich es: als Handwerkskiste.
Im direkten Schreib-Flow jedoch nutze ich sie gar nicht. Entweder bereits vorher, wenn für mich der Plot an einer Stelle hakt, ich meine Charaktere entwickle oder im Nachhinein bei der Überarbeitung - denn da sind sie mir persönlich am wichtigsten.

Welche Schreibratgeber verwendet Ihr und warum?
Es gibt Ratgeber, die nehme ich gerne immer wieder zur Hand. Dazu gehört beispielsweise der Ratgeber von Roy Peter Clark und einige von Waldscheid - für das, was ich eben gerade brauche. So kam es nun auch wieder zu einer weiteren Bestellung, weil ich bei einer Szene hing. Mir fehlte die Spannung, irgendetas ergab für mich keinen Sinn und irgendetwas fehlte. Nur konnte ich nicht benennen, was es war.

Wo bezieht Ihr noch, außer auf Foren, wie Tintenklecks etc. Schreibtipps her?
Diverse Blogs sowie die Seiten einiger Autoren.

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Bisher noch nicht. Aber aktuell liebäugle ich mit einem Internetkurs. 

Was haltet Ihr vom 'learning by reading'?
Ohne das Lesen würde ich nicht schreiben. Also ja, learning by reading. Aber noch wichtiger für mich ist learning by writing Wink

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Öhm. Meinen Laptop, Stift und Papier, OneNote und Papyrus - ganz wichtig für mich.
Sonst viele Internetseiten, gerade wenn es um bestimmte mystische Dinge geht, Tarot, Runen oder andere magische Sachen, die ich so wissen sollte.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  DrJones am Do Mai 03, 2018 1:46 am

Hi Literia,
Vielen Dank für die Reaktivierung dieses Threads! ;-)

Auf meiner Liste der Schreibratgeber ist gerade Story tells, Story Sells von Edgar von Cossart sehr hilfreich. Auf etwas über 100 Seiten steht eigentlich alles zum Plotten und Spannungsaufbau und Themenfindung. Tolles Buch - bis auf die nervige Selbstbeweihräucherung Cossarts und seine Breitseiten gegen den deutschen Film. Die zentrale Skizze im Buch ist zudem ziemlich unübersichtlich.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Kelpie am Do Mai 03, 2018 5:55 am

Sonst viele Internetseiten, gerade wenn es um bestimmte mystische Dinge geht, Tarot, Runen oder andere magische Sachen, die ich so wissen sollte.

Legst du Tarot und Runen, bevor du schreibst? scratch drunken
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Literia am Do Mai 03, 2018 7:50 am

Ich musste gerade so lachen :D
Wäre vielleicht mal eine Alternative, wenn ich das nächste Mal fest stecke.

Aber nein, eigentlich lege ich mir vorher weder die Karten, noch werfe ich die Runen. Viel mehr werden meiner Prota die Karten gelegt und dann muss sie auch noch Runen lernen. Und was sie lernen muss, muss ich auch irgendwie lernen Wink


Zuletzt von Literia am Do Mai 03, 2018 9:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  DrJones am Do Mai 03, 2018 9:29 am

In der Federwelt hatte ich mal einen Artikel über das Schreiben unter Zuhilfenahme des Tarots gelesen. Muss ich nochmal raussuchen ...
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Literia am Do Mai 03, 2018 8:07 pm

Ich glaube, die habe ich sogar auch da. Zumindest klingelt bei mir da irgendwas =)
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  DrJones am Do Mai 03, 2018 8:14 pm

Okay. :-)
Nur um sicherzugehen, @Literia:
Du legst selbst keine Tarotkarten?
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Literia am Do Mai 03, 2018 8:31 pm

Nein, bisher habe ich das noch nicht gemacht. Sondern mich tatsächlich nur über die Bedeutung der einzelnen Karten bzw. einiger einzelner Karten informiert.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  DrJones am Do Mai 03, 2018 8:56 pm

Interessant. Ich spiele nämlich mit dem Gedanken, das einmal auszuprobieren.
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

Beitrag  Kelpie am Do Mai 03, 2018 11:11 pm

Wer bzw. was ist deine Prota? @Literia
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Re: Schreibratgeber: Ja, nein, ein bisschen, nicht mehr oder doch ganz anders ...

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