Schreiborganisation

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Schreiborganisation

Beitrag  ESchen am Di Dez 15, 2015 7:47 am

Hallo zusammen

Inspiriert aus meinem Thread in der Deadline Area möchte ich hier gerne das Thema Arbeitsorganisation ansprechen.

Wie behaltet ihr die Übersicht über euren Text? Habt ihr alles in einem einzigen grossen Word-Dokument oder habt ihr je Kapitel eine Datei? Wenn ihr mit Autorensoftware arbeitet, wie teilt ihr ein? Habt ihr pro Kapitel ein Blatt/Register?
Wie organisiert ihr eure Notizen? Führt ihr sie händisch oder in der Schreibsoftware?
Wie handhabt ihr gelöschte Textstellen und wie alte Versionen?
Und wie behaltet ihr die Übersicht beim Umherschieben, Zusammenlegen von Kapiteln, Szenen oder Textstellen, wenn ihr sie woanders wieder einbauen wollt?

Fragen über Fragen, die für mich mit der Arbeitsorganisation des Schreibens zu tun haben, über die wir hier gerne sprechen und Tipps austauschen wollen.

Ich zitire kurz das bereits angeschnittene Thema:


@Julestrel schrieb:Das mit dem Kapitel zusammenlegen ist immer lustig :D Ich nummerier ja auch meine Szenen, einfach damit ich besser drauf verweisen kann in Notizen und wenn ich mir das inzwischen so anschau ... ab Kapitel 5 oder so wird das ein ziemlich lustiges durcheinander, weil ich da so viel hin und her geschoben oder zusammengelegt hatte



@Bautsen schrieb:Da kann ich mich euch nur anschließen. Ich hab allein bei meiner Rohfassung schon munter hin und her geschoben ... und ich fürchte, das wird nicht das Ende sein.

Wie Julestrel hab ich dann auch das Problem, dass meine Notizen für später auf falsche Kapitel verweisen und ich erst wieder suchen muss^^



@Herzeloyde schrieb:Ich hab jetzt sämtlichen Szenen Titel gegeben - anstelle von Nummern. Seither hat sich das Chaos arg verbessert.


@Julestrel schrieb:
@Bautsen schrieb:Wie Julestrel hab ich dann auch das Problem, dass meine Notizen für später auf falsche Kapitel verweisen und ich erst wieder suchen muss^^
Das hast du dich verlesen Oder ich hab mich falsch ausgedrückt. Die Szenen behalten ihre Nummerierung, auch wenn ich sie verschiebe. Deswegen kann es sein, dass in Kapitel 7 eben die Szene 10.5 ist (auch wenn das meinen Ordnungssinn stört *hust*).

Ich finde es aber generell sinnvoll, die Szenen zu nummerieren. Macht einem das Schreiben und vor allem das Überarbeiten unheimlich leichter


Also ich handhabe das ein wenig wie Herzeloyde. Bei mir haben die Kapitel Namen und eine Kurzzusammenfassung von 1 Satz im Zusammenfassungsfeld von Scrivener (dort ist auch die Perspektive erwähnt). Die Kapitelzahlen setze ich zwar auch, aber davon werde ich vermutlich wieder wegkommen, weil das ständige Anpassen mühsam ist, insbeosonders die Folgekapitel. Anhand der Kurzzusammenfassung sehe ich immer, worum es bei dem Kapitel geht. @Julestrel, @Bautsen, mich würde interessieren wie ihr Szenen nummeriert, wie sieht das aus?

Wenn ich also ein Kapitel auseinandernehme und aufteile, dann kopiere ich den Text in das Ziel-Kapitel rein und markiere es erst mal andersfarbig. Dann öffne ich das Blatt zweimal nebeneinander und sehe in den bestehenden Text und in den kopierten. So kann ich Textfragmente ohne mühsames scrollen in den Text einfügen. Natürlich muss dann evt. noch ein wenig umgeschrieben und passend gemacht werden, ist klar.

Und wie weiss ich, wohin ich den Text haben will? Wie mir gerade auffällt habe ich das alles in meinem Kopf drin.
Ich weiss genau welche Stellen ich wohin haben will, und wo sie passen würden, weil ich die Geschichte Intus habe. Zumeist stosse ich beim Linearen durcharbeiten auf eine Stelle, die mir nicht gefällt und dann fällt mir ein, hey diese Entwicklung habe ich doch weiter vorn, die würde hier aber besser passen, oder umgedreht.
Dann hole ich sie von vorn und markiere dort farbig, was ich geklaut habe. Wenn sie nach vorn verschoben werden soll, schneide ich sie aus, und füge sie farbig ins Ziel-Kapitel.

Anders sieht es aus, wenn ich den Text nicht vor mir habe. Wenn ich ein Kapitel überarbeite überlege ich vorausgehend oft, was ich daran ändern möchte (auch durch Testleserinput), bzw. was die Kernaussage des Kapitels ist, und wie ich das meiner Absicht entsprechend präzisieren kann. Solche Überlegungen notiere ich handschriftlich in mein Heft. Entweder sind es "globale" Änderungen, oder nur zu einem Kapitel. Wenn ich bei dem Kapitel oder bei der Stelle ankomme, streiche ich dann diese Notizen als erledigt durch. Oder ich arbeite dann die Notizen systematisch ab. Auch die Kommentare der Testleser arbeite ich der Reihe nach ab. Erst lese ich sie nur, um das Ganze vom Eindruck her zu erfassen und danach kommen die Korrekturen auf Satzebene, die ich einpflege, oder umformuliere, sofern ich gleicher Meinung bin.

Gelöschte Stellen/Altversionen: Vor der Überarbeitung eines Kapitels mache ich jeweils einen Scrivener "Screenshot", um die alte Version zu sichern. Wenn ich das Kapitel komplett Umschreibe, dupliziere ich es und verschiebe die Kopie in mein Register Alt/Gelöscht.

Das ist meine Arbeitsorganisation im Überarbeitungsprozess. Keine Ahnung, ob das gut ist  Laughing , aber ich mache es so, weil es sich so ergeben hat. Wie seid ihr organisiert? Wie geht ihr vor?

Ich find das total spannend bounce


__________________________________________________________
#Organisation

ESchen
Inaktiv

Anzahl der Beiträge : 1022
Anmeldedatum : 06.09.15
Alter : 34
Ort : Schweiz

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  summergirl am Di Dez 15, 2015 8:18 am

Als ich bei meiner Keltengeschichte als Vorgabe plötzlich 300 Seiten hatte - statt 500 - stand ich zum ersten Mal vor der Aufgabe, drastisch zu kürzen, was auch Umstellungen zur Folge hatte.
Meine Geschichte ist in einem einzigen Word-Doc. (Noch, bin grad dabei, mir Scrivener zuzulegen)

Also hab ich kopiert und verschoben und ... nach einer Weile hat nix mehr gepasst. Stellen gab es doppelt, andere fehlten. Daher hab ich mir alles ausgedruckt, die Zettel zerschnitten und sie dort angeheftet, wo ich sie haben wollte. An den Stellen, wo ich was weggenommen hatte, gab's ein Post-it.

Das war zwar megaanstrengend, aber ich hab's durchgezogen.
Zum einen hoffe ich, dass das mit Scrivener leichter wird, zum anderen, dass ich bald so gut bin, dass ich nix mehr umstellen muss Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing Laughing  
Spoiler:
Hach, bin ich witzig!

Die Nummerierung von Szenen find ich aber auf jeden Fall interessant. Es vereinfacht sicher vieles.
avatar
summergirl
Wortmagier
Wortmagier

Anzahl der Beiträge : 1304
Anmeldedatum : 24.04.13
Alter : 43
Ort : östliches Niederösterreich

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  ESchen am Di Dez 15, 2015 8:54 am

aher hab ich mir alles ausgedruckt, die Zettel zerschnitten und sie dort angeheftet, wo ich sie haben wollte. An den Stellen, wo ich was weggenommen hatte, gab's ein Post-it.

Da würde ich wahnsinnig werden.  Shocked   Respekt, dass du das durchgezogen hast. strauß

ESchen
Inaktiv

Anzahl der Beiträge : 1022
Anmeldedatum : 06.09.15
Alter : 34
Ort : Schweiz

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Julestrel am Di Dez 15, 2015 9:30 am

Meine Kapitel haben nur Nummern, da ist das dann einfacher als bei Namen Smile Allerdings verschieb ich manchmal auch Kapitel oder leg die zusammen, dann ändere ich die Nummeriung irgendwann, wenn ich mal Lust habe (hab nur 19 Kapitel, da geht das schnell). Allerdings verweise ich sehr selten auf Kapitel an sich, sondern so gut wie immer direkt auf die Szenen.

Hier mal die ersten zwei Kapitel meiner Scrivener-Übersicht (ich arbeite eigentlich immer mit der, diese Karteikarten mag ich nicht so Smile ):


Wie man sieht, hat jeder Szenen-Namen noch den Perspektiventräger dran, was hilft, wenn man schnell zwischen Texten hin und her springt und gerade die Gesamtübersicht nicht offen hat. Bei den ersten zwei Kapiteln passt die Szenen-Reihenfolge lustigerweise noch. Ab Kapitel 4 wird es erst lustig.

Ansonsten mach ich es ähnlich wie @ESchen, dass ich Szenen erst kopiere, bevor ich sie groß umgestalte. Wenn ich fertig sind landen die dann mit einem Mausklick im Papierkorb (früher hatte ich da auch einen extra Folder, aber ich hab inzwischen gemerkt, dass ich den nicht brauche). Manchmal hebe ich einzelne gelungene Schnipsel auf, in der Hoffnung sie wieder zu verwenden.


Notizen:
- Anmerkungen direkt im Text an der Stelle, wo ich sie brauche
- Die Funktion "Dokumentnotizen" zu jeder Szene
- eine extra "Datei" in Scrivener, wo ich alles reinschreibe, was mir so einfällt


Im Gegensatz zu vielen anderen Schreibern, schein ich recht viel im Kopf zu haben. Würde ich aber niemand empfehlen Evil or Very Mad
avatar
Julestrel
Wortzaubermeister
Wortzaubermeister

Anzahl der Beiträge : 520
Anmeldedatum : 20.10.15

http://www.julialange.de

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  KleineLady am Di Dez 15, 2015 6:58 pm

Ich mag Kapitelaufteilungen nicht. Jedenfalls nicht, bevor das ganze nicht testleserfertig ist.
Für meine eigene Organisation hab ich in Scrivener Ordner angelegt und die mit Wochentagen benannt, weil der zeitliche Ablauf in dieser Story sehr wichtig ist. In dem jeweiligen Tagesordner sind dann die einzelnen Szenen drin. Mit einem Titel, der mir direkt sagt, worum es geht und in der Farbe des jeweiligen POV (gibt es 3 von). Die Kapitelaufteilung würde später nach den POVs sortiert, aber das würde mir jetzt alles durcheinander bringen.

Wenn ich Textstellen oder Szenen lösche, bleiben die im Papierkorb, bis das Projekt fertig ist. Entweder lösche ich sie dann oder ich pack sie in ein Sammeldokument, um sie vielleicht mal wiederzuverwenden.

Großartig mit Versionen des Projektes arbeite ich nicht, das wär mir zu aufwändig und unübersichtlich. Lediglich nach Rückgabe durch Testleser, oder wenn ich selber grundlegende Änderungen am Plot vornehme (oder der Perspektive), dann lege ich eine weitere Version an. Das war es aber auch schon.

Notizen...kommen bei Scrivener mal rechts unten in Projektnotizen, weil ich sie da direkt sehe. Oder auf die jeweilige Karteikarte oder auf ein PostIt oder Zettel an meinem Schreibtisch, meiner Pinnwand oder meinem Projektbuch.

Das, was Summergirl geschrieben hat, hab ich auch mal gemacht Laughing  Bei meinem allerersten Projekt (das jetzt in einer Kiste neben meinem Schreibtisch zustaubt). Da war ich noch völlig planlos, aber der Ablauf gefiel mir nicht mehr. Also hab ich alles ausgedruckt, zerschnitten und so zusammengeklebt, wie ich es haben wollte. Und anhand dessen dann die Stücke aus dem alten Word-Dokument in ein neues gepackt. Mittlerweile gibt es, ich glaub, 4 oder 5 verschiedene Ausführungen der Story ^^

Federgruß
Nina

_________________
"You only cry for help if you believe there’s help to cry for." - Wentworth Miller
avatar
KleineLady
Schreibfeder
Schreibfeder

Anzahl der Beiträge : 126
Anmeldedatum : 18.10.15
Alter : 36
Ort : Rhein-Sieg-Kreis

http://www.federnadel.wordpress.com

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Earu am Di Dez 15, 2015 10:21 pm

Ich benutze der Übersichtlichkeit wegen (noch) Excel. Damit komme ich gut zurecht, wobei etwas professionelleres mir durchaus gefallen würde. Vielleicht versuche ich es beim nächsten Projekt mal mit OneNote? Jedenfalls schreibe ich eine Zusammenfassung meiner Geschichte zunächst in Word, weil ich dort besser alles runter rattern kann. Absätze gibt es nur dort, wo ich ein neues Kapitel beginnen würde. Die Absätze kopiere ich, wenn ich zufrieden bin, ins Excel. Jede Zeile steht für ein Kapitel. Also kommt in die erste Zeile der erste Absatz aus meinem Word und entspricht Kapitel 1. In der Zelle dahinter schreibe ich, aus wessen Perspektive sie geschrieben wird, und in der anschließenden Zelle, wo sie stattfindet. In die nächste Zelle schreibe ich, wer sonst noch so dabei ist, und in der letzten Zelle notiere ich mir, wenn ich das Kapitel fertig geschrieben habe. Letzteres bräuchte ich zwar eigentlich nicht, weil ich chronologisch schreibe, aber es gibt mir ein gutes Gefühl. Ich brauche diese Übersicht, weil ich mir den groben Ablauf meiner Geschichten zwar merken kann, aber Feinheiten gerne vergesse. Es ist nicht schlimm, wenn mir etwas später erst einfällt, sodass ich es dann einfach in die Geschichte einbaue, ohne es in meinem Excel zu ändern, aber wenn ich etwas vergessen würde, das fände ich schade. Außer, es passt dann nicht mehr rein. Gleichzeitig ist das Excel sehr praktisch, weil ich sozusagen schon mein Exposé habe. Ich muss es "nur" um die Veränderungen im fertigen Manuskript ergänzen und so umschreiben, dass auch ein Lektor es gerne lesen will. Aber das ist eine Arbeit, der ich mich erst annehme, wenn das Manuskript wirklich fertig ist. Innerhalb der Überarbeitung kann sich ja immer noch vieles ändern.

Fällt mir während des Schreibens etwas ein, das ich später in ein bereits geschriebenes Kapitel einfügen will oder das in einem später dran kommenden Kapitel rein soll, dann hänge ich mir ein Post-It in mein Papyrus. Dabei nenne ich nur die Szene und was geändert oder rein kommen soll, keine Kapitelnummer. Ich habe zwar bisher nie ein Kapitel woanders hingeschoben, aber irgendwie fällt es mir so leichter, den Kontext zu verstehen und zu behalten.

Bei meinem vorletzten Projekt habe ich kapitelweise den Text in ein Worddokument gespeichert, also pro Kapitel eine Datei. In Papyrus behielt ich es als kompletten Text. Das habe ich dieses Mal nicht gemacht, sondern nur den kompletten Text in Papyrus geschrieben. Dafür habe ich vermehrt drauf geachtet, auch immer wieder mal auf meine eigene Festplatte zu speichern, da ich Papyrus so eingestellt hatte, dass es direkt auf die externe Festplatte im Netzwerk speichert.

Ich habe mir durch den NaNo etwas angewöhnt, um das ich auch schon bei meinem vorletzten Roman bemüht war. Erst etwas Großes löschen, wenn ich in der Überarbeitung bin. Einzelne Sätze sind ok, aber nicht ganze Absätze. Das soll erst später kommen. Da ich für die Überarbeitung immer eine Kopie des letzten Standes bearbeiten will, werden Textstellen nicht einfach gelöscht. Sie bleiben in der vorherigen Version. Sie extra in ein Dokument kopieren, empfinde ich für mich als den falschen Weg. Ich glaube, ich würde ihnen dann doch stark nachhängen und immer wieder überlegen, ob sie nicht doch ihre Daseinsberechtigung hätten. Wenn sie einfach nicht mehr auftauchen und ich sie in der Vorgängerversion suchen muss, so glaube ich, dass mir das Loslassen leichter fällt. Da ich bisher aber auch noch nie so große Projekte überarbeitet habe, ist das noch reine Theorie.

_________________
Liebe Grüße

Earu Like a Star @ heaven
avatar
Earu
Tintenklecksmeister
Tintenklecksmeister

Anzahl der Beiträge : 1632
Anmeldedatum : 30.10.15
Alter : 32
Ort : Saarland

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Julestrel am Di Dez 15, 2015 10:23 pm

@KleineLady Kapitel brauch ich relativ schnell, da die wie auch die Szenen eine gewisse Einheit sind. Ich kann die nicht zufällig setzen, die müssen schon irgendwie "zusammengehören" (tut mir leid, kann ich schlecht erklären scratch). Das macht auch das Verschieben von Szenen nicht unbedingt einfacher.


Ich denke auch, dass die Schreiborganisaton sich im Laufe der Zeit ändert. Ich bin bei jedem Projekt wieder dabei, das zu optimieren Smile
avatar
Julestrel
Wortzaubermeister
Wortzaubermeister

Anzahl der Beiträge : 520
Anmeldedatum : 20.10.15

http://www.julialange.de

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Julestrel am Di Dez 15, 2015 10:41 pm

@Earu schrieb:Ich habe mir durch den NaNo etwas angewöhnt, um das ich auch schon bei meinem vorletzten Roman bemüht war. Erst etwas Großes löschen, wenn ich in der Überarbeitung bin. Einzelne Sätze sind ok, aber nicht ganze Absätze. Das soll erst später kommen.
Das empfinde ich als extrem umständlich und vor allem bremst das beim Kürzen/Überarbeiten. Das würde ich mir gerade bei längeren Projekte noch einmal überlegen Smile

Ich bin der Meinung, dass das Organisatorische so wenig Arbeit und Zeit beanspruchen sollte. Je weniger sichtbar es ist, desto mehr kann man sich auf das Schreiben an sich konzentrieren. Deswegen bin ich auch so ein großer Scrivener-Fan.
avatar
Julestrel
Wortzaubermeister
Wortzaubermeister

Anzahl der Beiträge : 520
Anmeldedatum : 20.10.15

http://www.julialange.de

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Minka am Di Dez 15, 2015 11:05 pm

Ich speichere jedes Kapitel einzelnd mit Nummer und Titel auf Word. Kommt ein Kapitel dazu, markiere ich es mit einer Extranummer, also 1a, 1b, damit ich nicht vergesse, wo es hingehört. Wenn ich einen längeren Text streiche, der inhaltlich nicht mehr passt, aber eigentlich gute Aspekte hat, landet er im Ordner "Alt" zwecks eventueller späterer Verwendung.

Wenn mir logische Fehler oder neue Ideen zu bestimmten Szenen einfallen, die ich nicht sofort schreiben kann/will, dann schreibe ich sie in Stichworten auf und plaziere sie an den Anfang des betreffenden Kapitels, wo sie hineinsollen. Oder sie stehen auf Post-it-Zetteln neben dem PC.

LG
Minka

Minka
Tintenfässchen
Tintenfässchen

Anzahl der Beiträge : 33
Anmeldedatum : 21.10.15

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  summergirl am Di Dez 15, 2015 11:15 pm

Ich hab mir eure Beiträge jetzt mal so angeschaut. Mein Schluss daraus: Ihr macht das alles schon während des Schreibens, oder?

Mit dem Scrivener muss ich mich jetzt wirklich mal genauer auseinander setzen. Bestehende Texte importieren ist nicht so der Bringer. Vor allem, da ich noch nicht die Vollversion, sondern nur die Demo hab. Hoffe, der Laptop meiner Tochter gehört bald mir, damit ich mir die Vollversion (die für NaNo-Gewinner ja nur die Hälfte kostet drunken ) zulegen kann. Im Urlaub werd ich mir das dann wohl zu Gemüte führen.
avatar
summergirl
Wortmagier
Wortmagier

Anzahl der Beiträge : 1304
Anmeldedatum : 24.04.13
Alter : 43
Ort : östliches Niederösterreich

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Earu am Di Dez 15, 2015 11:29 pm

@Julestrel schrieb:
@Earu schrieb:Ich habe mir durch den NaNo etwas angewöhnt, um das ich auch schon bei meinem vorletzten Roman bemüht war. Erst etwas Großes löschen, wenn ich in der Überarbeitung bin. Einzelne Sätze sind ok, aber nicht ganze Absätze. Das soll erst später kommen.
Das empfinde ich als extrem umständlich und vor allem bremst das beim Kürzen/Überarbeiten. Das würde ich mir gerade bei längeren Projekte noch einmal überlegen Smile

Jeder, wie er es mag. Ich will einfach nicht schon etwas löschen, während ich noch am Schreiben bin. Gut möglich, dass ich es später super oder sogar ausbaufähig finde. Es hat definitiv etwas mit dem inneren Kritiker zu tun. Der hat während des reinen Schreibprozesses Sendepause bei mir. Vor allem würde ich während des Schreibens nie ein Sicherungsdokument für solche Löschkandidaten anlegen. Da kenne ich mich zu gut. Ich bin schnell mit der Löschtaste, aber mit dem Hin- und Herkopieren würde ich mir schwer tun. Dann nehme ich lieber etwas mehr Zeit für die Überarbeitung in Kauf.
Es steht auch in jedem Ratgeber drin, dass man nicht schon überarbeiten soll, wenn man noch am Schreiben des Romans ist. Das bremst aus und kann in die schönste Schreibblockade führen. So habe ich mir schon ein Projekt total versaut und nicht beendet. Für mich ist dieser Rat also tatsächlich Gold wert, erst zu überarbeiten, wenn die Schreibphase abgeschlossen und es Zeit zum Überarbeiten ist. Ganze Absätze löschen gehört für mich zum Überarbeiten. Einzelne Sätze löschen und neu schreiben oder umformulieren gehört für mich noch zur Findung einer Formulierung, was zum Schreibprozess gehört.
Aber das sind Sachen, die jeder für sich selbst finden muss.

_________________
Liebe Grüße

Earu Like a Star @ heaven
avatar
Earu
Tintenklecksmeister
Tintenklecksmeister

Anzahl der Beiträge : 1632
Anmeldedatum : 30.10.15
Alter : 32
Ort : Saarland

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Julestrel am Mi Dez 16, 2015 12:28 am

@summergirl schrieb:Ich hab mir eure Beiträge jetzt mal so angeschaut. Mein Schluss daraus: Ihr macht das alles schon während des Schreibens, oder?
Was meinst du genau? Das Organisatorische? Bei mir wächst das beim Schreiben von Anfang an mit, weil ich es zu umständlich finde, das später noch nachzuziehen und weil es mir beim Schreiben (egal ob Text oder Strukturierung) hilft.

Deswegen brauche ich auch die Option, die Szenen problemlos hin und her schieben zu können, da zwischen Rohfassung und zweiter Überarbeitung sich da viel ändern kann (bin nicht so der Plotschreiber *hust*). Wenn man das von Anfang an übersichtlich gestaltet, geht das dann auch meist, ohne dass man ein zu großes Chaos anrichtet :D


edit:
@Earu: Ich stimm dir auf jeden Fall zu, dass jeder seinen eigenen Schreibprozess und auch die passende Organisation selbst finden muss.

Aber generell denke ich, dass man versuchen sollte Tools zu nutzen, die einem das Ganze erleichtern und am besten hinter dem ganzen kreativen Prozess verschwinden sollten. Wenn ich mehr mit Post-Its und Word-Chaos beschäftigt bin als wirklich zu schreiben, passt etwas nicht (und damit meine ich nicht, dass jeder sich jetzt Scrivener benutzen soll :P Jeder das, was sich für ihn eignet).
avatar
Julestrel
Wortzaubermeister
Wortzaubermeister

Anzahl der Beiträge : 520
Anmeldedatum : 20.10.15

http://www.julialange.de

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Earu am Mi Dez 16, 2015 2:29 am

Zu viele Post-Its sollten es auch nicht werden. Beim NaNo-Projekt war es einer zur Übersichtlichkeit, wie alt mein Fuchswelpe ist, weil das eine Rolle spielte, einer mit der Kapitelzusammenfassung aus meinem Excel, um nicht ständig hin und her zu switchen, und zwischendurch war einer für ein späteres Kapitel, wo ich noch etwas hinzufügen wollte. Das hielt sich also sehr in Grenzen. Beim vorherigen Projekt waren es ein paar mehr, die sich hauptsächlich auf bereits geschriebene Kapitel bezogen. Das war aber auch das erste Projekt, das ich seit meinem allerersten beendet habe (das übrigens furchtbar war). Noch übe ich auch viel mit Papyrus. Es ist so umfangreich, dass ich noch lange nicht alle Tools nutze, die es anbietet. Wobei ich auch noch nie die komplette Gebrauchsanweisung gelesen habe. Nur dieser seltsame Startbildschirm, der erscheint, wenn man Papyrus frisch installiert hat. Embarassed  Das muss ich definitiv noch nachholen, denn da sollen viele Tools drin sein, die praktisch wären, wenn man sie nutzen würde. Laughing

_________________
Liebe Grüße

Earu Like a Star @ heaven
avatar
Earu
Tintenklecksmeister
Tintenklecksmeister

Anzahl der Beiträge : 1632
Anmeldedatum : 30.10.15
Alter : 32
Ort : Saarland

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  summergirl am Mi Dez 16, 2015 2:53 am


summergirl schrieb:
Ich hab mir eure Beiträge jetzt mal so angeschaut. Mein Schluss daraus: Ihr macht das alles schon während des Schreibens, oder?
Was meinst du genau? Das Organisatorische? Bei mir wächst das beim Schreiben von Anfang an mit, weil ich es zu umständlich finde, das später noch nachzuziehen und weil es mir beim Schreiben (egal ob Text oder Strukturierung) hilft.
Ja, genau, das Organisatorische.
Ich bin so ein Drauflos-schreiben-bis-zum-Ende-Typ. Während des Schreibens selber gibt's - außer Recherchen - keine Verschiebungen oder lose Enden.
Fürs Überarbeiten brauche ich aber definitiv Hilfe. Denn dieses Papiergeschnipsel war eine wahre Katastrophe und hat ewig gedauert.
Mein nächstes Projekt möchte ich daher schon im Scrivener beginnen. Bin mir nur nicht sicher, ob ich das gebacken kriege.


Noch übe ich auch viel mit Papyrus. Es ist so umfangreich, dass ich noch lange nicht alle Tools nutze, die es anbietet. Wobei ich auch noch nie die komplette Gebrauchsanweisung gelesen habe. Nur dieser seltsame Startbildschirm, der erscheint, wenn man Papyrus frisch installiert hat.   Das muss ich definitiv noch nachholen, denn da sollen viele Tools drin sein, die praktisch wären, wenn man sie nutzen würde.
Ja, die Gebrauchsanweisungen ... affraid
Ich hab's beim Scrivener noch nicht ganz geschafft. Vor allem, da ich da nur den auf Englisch gefunden hab. Außerdem bin ich eher der Learning-by-Doing-Typ.
Papyrus hab ich mir auch als Demo runtergeladen. Das ist aber noch verwirrender, als Scrivener.

Vielleicht, wenn ich mich ausführlich mit Scrivener beschäftigt hab.
avatar
summergirl
Wortmagier
Wortmagier

Anzahl der Beiträge : 1304
Anmeldedatum : 24.04.13
Alter : 43
Ort : östliches Niederösterreich

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Julestrel am Mi Dez 16, 2015 6:18 am

Ich muss gestehen, ich beschäftigte mich auch selten mit Gebrauchsanweisungen Embarassed Deswegen bin ich regelmäßig überrascht und/oder begeistert, wenn ich neue Funktionen in Scrivener entdecke. Aber nachdem der Schreibprozess sich eh immer wieder änder und optimiert, passt das dann auch Cool
avatar
Julestrel
Wortzaubermeister
Wortzaubermeister

Anzahl der Beiträge : 520
Anmeldedatum : 20.10.15

http://www.julialange.de

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Bautsen am Mi Dez 16, 2015 6:34 am

Also ich habe anfangs mit Papyrus gearbeitet, aber so toll die Möglichkeiten dort auch sind, sie haben mir nicht zugesagt, so bin ich auf ein ganz altes Programm umgestiegen, das so ähnlich ist wie Wordpad, zumindest, was das Schreiben angeht. Es ist für mich perfekt einfach gehalten. Ich habe dort alles auf einen Blick.

Hier mal ein Screenshot.



(Wehe jemand kann da noch den Rest vom Prolog und den Anfang von Szene 01 entziffern!  Shocked)

Links sind die ganzen Register, die man verschieben kann, wie man will etc. Und in "Handlung" schreibe ich die Geschichte. Dazu trenne ich jedes Kapitel mit einer Linie ab und schreibe zu jeder Handlung, die im Kapitel bzw. der Szene stattfindet einen Satz. Dazu eine Leerzeile, wenn eine neue Handlung beginnt. So finde ich, auch wenn ich manchmal wegen der Kapitelzahlen suchen muss, schnell wieder den Abschnitt.

Bei "Notizen für später" steht alles drin, was bei der Überarbeitung in den vorigen Kapiteln noch eingefügt werden muss.
"Ergänzungen zur Handlung" sind die Ideen, an denen ich mich in der Story entlanghangel.

Ich mags nicht kompliziert, weil ich dann irgendwann nicht mehr durchsehe, daher ist das für mich die beste Lösung.

Anhand der Kurzzusammenfassung sehe ich immer, worum es bei dem Kapitel geht. @Julestrel@Bautsen, mich würde interessieren wie ihr Szenen nummeriert, wie sieht das aus?

01- Open End  Laughing

Durch die "Einsatz - Beschriftungen" sehe ich immer sofort, wer der Perspektivträger der Szene ist. Ich mach da keinen großen Aufwand, wie man an dem Screen hoffentlich sehen kann.  Laughing

@Julestrel

Ich habe da wohl von mir auf dich geschlossen, denn ich korrigiere dann sofort die Kapitelzahlen. Ich hab da einfach so einen Ordnungswahn, dass bei mir nur die richtige Reihenfolge in Frage kommt^^
avatar
Bautsen
Wortzaubermeister
Wortzaubermeister

Anzahl der Beiträge : 708
Anmeldedatum : 03.11.13
Alter : 32
Ort : Bamberg

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Kelpie am Mi Jan 13, 2016 6:13 am

Wieso sehe ich das Thema erst jetzt?

Das mit dem Ausdrucken, Zerschneiden und neu Zusammenfügen - wow. Vermutlich die einzige Lösung in dem Moment, aber es hätte mich fertig gemacht  Laughing



Wie behaltet ihr die Übersicht über euren Text? Habt ihr alles in einem einzigen grossen Word-Dokument oder habt ihr je Kapitel eine Datei? Wenn ihr mit Autorensoftware arbeitet, wie teilt ihr ein? Habt ihr pro Kapitel ein Blatt/Register?

Also früher hatte ich ein riesiges Word-Dokument und habe mich immer gefreut, wenn es 3 Minuten zum Öffnen gebraucht hat, weil das für mich eine Art Bestätigung war, wie super weit ich inzwischen gekommen bin  Laughing 
Dann habe ich Scrivener gekauft und hätte es schade gefunden, all die tollen Ordnungsfunktionen zu boykottieren. Seitdem habe ich für jedes Kapitel ein Ordner, schreibe dort alles auf eine Seite und zerschneide, wenn ich fertig bin, die Szenen in einzelne Blätter, die ich dann benenne. Bei Scrivener kann man das ja dann auch noch farblich so schön gestalten - also eine Farbe pro Protagonist (wie die meisten hier).

Wie handhabt ihr gelöschte Textstellen und wie alte Versionen?

Wenn ich mich erinnere, mache ich vor einem Überarbeitungsdurchgang eine Datei mit Titel und "vom Tag X". Wenn nicht, dann verschwinden sie im Nirvana. Während des Überarbeitens habe ich oft noch irgendwelche Schludderpapiere irgendwo in Scrivener versteckt, aber am Ende des Durchgangs wird alles gelöscht, was ich nicht brauche. Ausnahme sind wirklich nur Szenen, an denen mir extrem viel liegt - die speichere ich in einem Dokument auf meinem PC namens "Teile". Aber eigentlich bin ich mit gelöschten Szenen eher radikal.

Und wie behaltet ihr die Übersicht beim Umherschieben, Zusammenlegen von Kapiteln, Szenen oder Textstellen, wenn ihr sie woanders wieder einbauen wollt?

Gar nicht  Laughing Bei meinem Witnaigh-Projekt bin ich gerade wie wild am Schieben und umschreiben und muss hoffen, dass mir nichts Größeres dazwischenkommt, sonst habe ich ein kleines chaotisches Problem. Bisher habe ich alles im Kopf, aber ich bin wirklich froh, wenn die ganzen zerschnittenen Szenen mal weg sind und wieder alles eine Einheit bildet.

Wie organisiert ihr eure Notizen? Führt ihr sie händisch oder in der Schreibsoftware?

Also beim Überarbeiten mache ich mir die Notizen direkt in den Text - solange sie sich auf eine bestimmte Stelle beziehen. Ansonsten klassisch mit Hand auf dutzenden kleinen Zetteln, die sich in meinem Zimmer verteilen und die ein und derselben Sache oft drei verschiedene Namen geben  drunken Am Ende und falls noch von Bedeutung tippe ich sie im Computer ein.



@Bautsen
(Wehe jemand kann da noch den Rest vom Prolog und den Anfang von Szene 01 entziffern!  )

Aber hallo!
Alan sitzt auf dem Behandlungsstuhl ... den zweiten Satz zitiere ich nicht, der liest sich wie eine SM-Szene  Shocked Aber ich finde deinen Computer generell sehr anzüglich. "Ich bin Cortana. Frag mich etwas. Hrr."
Shocked

Entschuldige - ich muss immer fremde Bildschirme stalken, wenn ich mich schon nicht wie du reinhacken kann.
avatar
Kelpie
Tintenklecksmagier
Tintenklecksmagier

Anzahl der Beiträge : 3783
Anmeldedatum : 05.03.14
Alter : 22
Ort : Italien

http://eichenkrone.jimdo.com/

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Tachadenn am Mi Jan 13, 2016 7:59 pm

*seufz*

Szenen verschieben, löschen - neue einfügen Evil or Very Mad

In meinen Romanen sind die Szenen so vernetzt, dass ein Verschieben (fast immer) nicht möglich ist - nur das Neuschreiben.

Kenavo
Tachadenn
avatar
Tachadenn
Wortzaubermeister
Wortzaubermeister

Anzahl der Beiträge : 837
Anmeldedatum : 17.07.13
Ort : Baden-Württemberg

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Traummuschel am Do Jul 14, 2016 12:29 am

Bei mir ist verschieben auch eher nicht nmöglch, allerdings brauccht ich das auch noch nie. Wenn die Reihenfolge sich anders entwickelt, als geplottet, tut sie das schon beim ersten Schreiben.

Momentan benutze ich noch OpenOffice zum Schreiben (Papyrus Autor steht auf der Kaufliste) und dort mache ich am Anfang jeder Szene eine Markierung, die kann man sich als Übersicht ansehen und schnell hin- und herspringen. Zum Plotten verwende ich Storybook, ein geniales Programm, wenn einen nicht stört, dass er die Hälfte aller deutschen Wörter nicht kennt und als falsch markiert. Dort hat man eine wunderbare Übersicht und kann sich auch anzeigen lassen, wer wann wo ist, wer wie oft vorkommt, welcher ort wie oft vorkommt etc.pp. ähnlich wie der ywriter aber mit Handlungssträngen statt Perspektivfiguren (da ich eher weniger Perspektiven als Stränge habe, komm ich damit besser klar). Außerdem hab ich einzelne Charakterbögen auf dem PC. Alles andere hab ich in meinen Notizbüchern =)

_________________
~Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein,
 Langen und bangen in schwebender Pein,
 Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt –
 Glücklich allein ist die Seele, die liebt. ~
(Johann Wolfgang von Goethe, aus Egmont)
avatar
Traummuschel
Schreibfeder
Schreibfeder

Anzahl der Beiträge : 170
Anmeldedatum : 09.07.16
Alter : 27
Ort : bei Bonn

https://traumperlen.wordpress.com/

Nach oben Nach unten

Re: Schreiborganisation

Beitrag  Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten