Wortwiederholungen, Bindeworte & Co

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Re: Wortwiederholungen, Bindeworte & Co

Beitrag  Bautsen am Di Dez 08, 2015 12:34 am

Deswegen würde ich mir da nicht so den Stress und vor allem die Arbeit machen, solang man im normalen Rahmen bleibt. Man macht sich da sonst nur selbst wahnsinnig.

Ok, aber was ist der normale Rahmen?

Hast du schon mal versucht, dir einen Wecker zu stellen und dann zum nächsten Absatz zu wechseln? Ganz egal, ob dir das Ergebnis schon gefällt?

Das sollte ich bei meiner Dystopie anwenden, um da voranzukommen. Aber für die Überarbeitung am Syndikat finde ich das nicht sinnvoll. Schließlich soll die überarbeitete Version lesbar werden Wink

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Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Woxikon nicht so gut finde. Besser finde ich die Seite hier, dort finde ich öfters passende Synonyme.

https://www.openthesaurus.de/synonyme/Suchwort
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Re: Wortwiederholungen, Bindeworte & Co

Beitrag  KleineLady am Di Dez 08, 2015 12:50 am

@Bautsen schrieb:
Deswegen würde ich mir da nicht so den Stress und vor allem die Arbeit machen, solang man im normalen Rahmen bleibt. Man macht sich da sonst nur selbst wahnsinnig.

Ok, aber was ist der normale Rahmen?

Ich würde das für mich jetzt so erklären, dass es noch im Rahmen ist, wenn es nicht auffällt.
Nimm dir ein etwas längeres Textstück (nicht nur die zwei Zeilen mit den Dopplungen), zwei Absätze oder so und lies sie laut vor. Als würdest du eben einem Kind die Geschichte vorlesen. Nicht so, als würdest du dir als Autor deinen eigenen Text vorlesen.
Dann hörst du automatisch, ob eine Dopplung da ist und ob sie stört. Wichtig ist nur, dass es halt in einem größeren Textstück ist. Sonst konzentrierst du dich zu sehr auf die Dopplung.

So mach ich es jedenfalls. Deshalb sind mir kürzlich auch am Ende vom dritten Band von Harry Potter (les ich grad meinen Nins vor) etliche Dopplungen aufgefallen. Die man auch problemlos hätte vermeiden können.

Das laut Vorlesen mach ich generell in der Überarbeitungsphase, weil einem so auch viele unmögliche Satzkonstrukte auffallen ^^

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Re: Wortwiederholungen, Bindeworte & Co

Beitrag  summergirl am Di Dez 08, 2015 7:43 am

@Bautsen:

Das sollte ich bei meiner Dystopie anwenden, um da voranzukommen. Aber für die Überarbeitung am Syndikat finde ich das nicht sinnvoll. Schließlich soll die überarbeitete Version lesbar werden

Lesbar oder perfekt? Wink  Du kannst dir ja, nachdem du mit einer Seite nach dem Weckerprinzip fertig bist, die gleiche Seite wieder  vornehmen. Oder du weitest es auf ein Kapitel oder einen Abschnitt aus. Aber das sich Verbeissen in einen einzelnen Absatz vermauert dir die Sicht aufs Ganze.

Den Vorschlag von Kleine Lady find ich dafür sehr praktisch. Es macht tatsächlich einen großen Unterschied, wenn man etwas laut vorliest.

Aber für den Perfektionisten in dir: Nimm dir doch mal ein paar Seiten oder ein Kapitel deines Lieblingsbuchs her und zähl da die Worte, die wir hier in unserer "Liste" haben. Du wirst sehen, dass sie durchaus öfter vorkommen. Genauso kannst du bei Wortdoppelungen vorgehen. Dann hast du für dich einen "normalen" Rahmen.
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