Warum schreibt Ihr Geschichten?

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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  DrJones am Di Aug 30, 2016 1:02 am

@Herzeloyde

Die Gesellschaft braucht uns Verrückten, uns Außenseiter, da wir einen guten Blick auch von Außen haben. Somit können wir Autoren, Künstler ... Vorgänge in der Gesellschaft für die "Blinden" wieder sichtbar machen. Bleibt nur die Frage, ob sie sehen wollen. Unbequeme Wahrheiten. Wie gesagt. 
Es gibt da ein schönes Interview zu mit Erich Fromm, der da sagt: Der Verrückte ist eigentlich der Normale.

Ein krasses Beispiel ist immer noch die NS Zeit und die Gesellschaft damals. Kollektiver Wahnsinn!!! Die Außenseiter, Widerständler waren die Feinde des Systems, die Verrückten, die man wegsperren, wegmachen wollte. Doch waren gerade sie die Normalen, die moralischen Stützen. Heute halten wir uns ja wieder für "die Guten". Was läuft in unserer Gesellschaft falsch und ist krank? Die Frage ist nur rhetorisch gemeint. Wink


Zuletzt von DrJones am Di Aug 30, 2016 5:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Herzeloyde am Di Aug 30, 2016 1:10 am

Die Gesellschaft braucht uns Verrückten, uns Außenseiter, da wir einen guten Blick auch von Außen haben

Meine Privatthese ist eben, dass es nur Verrückte gibt und gar keine Normalos. Jeder hält sich doch für irgendwie anders und das ist auch gut so. Nur schade, dass die meisten nicht zu ihrem Anders-Sein stehen.

Oder hält sich hier irgendwer für normal?  Für so richtig gewöhnlicher Durchschnitt? Quasi ein Lehrbuch Homo Sapiens? Das würd mich jetzt ehrlich interessieren.

Und um wieder on topic zu kommen: Das ist vielleicht auch genau der Punkt, den Quixo in seinem Einangspost angesprochen hat. Das, was mich von den anderen Menschen unterscheidet, ist doch auch das, was meine Texte interessant macht. - So lange ich denn den Mut aufbringe, diesen anderst-Teil auch wirklich einzubringen.
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Earu am Di Aug 30, 2016 1:35 am

@Herzeloyde schrieb:
Ich wünsche es mir prinzipiell, aber ich habe das Gefühl, so völlig anders als der Rest der Welt zu sein.
Ich glaube, das Thema hatten wir irgendwann schon mal @Earu und ich frage mich dann immer, ob es nicht allen so geht. Da könnt ich wieder meine Gesellschaftsschiene vertiefen und fragen, ob es nicht die Gesellschaft deswegen braucht (um ganz grundsätzlich @Quizotiz zuzustimmen), um all die Menschen zu verbinden, die sich gegenüber ihrer Spezies als grundsätzlich anders empfinden. Aber das wär dann definitv off topic.
@Herzeloyde schrieb:Und um wieder on topic zu kommen: Das ist vielleicht auch genau der Punkt, den Quixo in seinem Einangspost angesprochen hat. Das, was mich von den anderen Menschen unterscheidet, ist doch auch das, was meine Texte interessant macht. - So lange ich denn den Mut aufbringe, diesen anderst-Teil auch wirklich einzubringen.
Auch ein Grund, weshalb ich schreibe. Keiner zeigt mit dem Finger auf mich und meine Geschichten, nur weil sie anders sind. Dort ist es wieder vollkommen in Ordnung, verrückt zu sein. Dort ist es sogar romantisch oder spannend. Dort will man es haben. Aber nicht in der Realität, als Nachbarn, Bekannten, Freund oder Verwandten. Wobei ich oft den Gedanken habe, dass es mit dieser Gesellschaftsschiene gar nicht so weit her ist. Immerhin haben wir alle ein Bild im Kopf, wie die Gesellschaft ist und was sie von jedem einzelnen fordert. Vielleicht ist das auch ein selbst entworfenes Bild, mit dem wir uns selbst quälen, weil es langweilig und unerreichbar für uns ist. Vielleicht ist es auch zum Teil eine Ausrede, weshalb wir oft versagen. Dann können wir auf dieses Bild zeigen und sagen, dass die anderen schuld sind.

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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  DrJones am Di Aug 30, 2016 5:17 am

@Herzeloyde schrieb:Ja, das ist dann natürlich schade für dich als Autor, weil du quasi ein Feedback weniger hast.

Ja, einmal das ... und dann das unkonstruktive Rumgemaule, das sich dann, mit allerlei ach so rationalen Begründungen aus irgendwelchen Schreibratgebern, daran anschließt. "So etwas macht man nicht!" "Das ist falsch!"  Ich übertreibe jetzt etwas. Laughing


@Herzeloyde schrieb:Aus eigener Erfahrung muss ich allerdings sagen, dass man auch gar nicht immer was lernen will. Für komplexe, bzw. emotional anspruchsvolle Texte muss es mir gut gehen, sonst reicht meine Konzentrationsspanne (die mit dieser Diskussion schon fast überfordert ist) einfach nicht aus.

Ja, auf jeden Fall! Man muss dafür schon ausgeruht sein. Wenn einen der Text so richtig nervt, dann stellt sich schon die Frage, ob es evtl. an einem selbst liegt: Müdigkeit, Unterzuckerung, Austrocknung (Dehydration) und und und

@Herzeloyde schrieb:D.h. der Verweigerer nimmt zuallererst sich selbst was weg (die Möglichkeit zu lernen nämlich), aber es gibt auch für alles im Leben die richtige Zeit und wenn die nicht da ist, dann kannst du als Autor das auch nicht ändern.

Stimmt - und der Moment, es zu begreifen, es zu verstehen, verstreicht. Schade. No


@Herzeloyde schrieb:Daraus schliessen zu wollen, dass du besser nicht schreiben solltest (oder warum auch immer du diesen Entschluss gefasst hast), finde ich allerdings fatal. Du weisst, ich bin ein grosser Fan deines Stils.  Und finde es im Übrigen total interessant , dass du (und auch @magico) in diesem Rollenspiel in deinem Büchersaal für mein Empfinden besser schreibst als in deinen 100 mal neu geschriebenen Romankapiteln. Irgendwie scheinen dort die Worte freier und ungezwungener zu fliessen, was mir bei euch beiden sehr positiv auffällt. Da läge dann die Frage nahe (um unauffällig wieder zum Thema zurückzukehren), warum schreibst du dort und liesse sich diese Motivation nicht auch auf einen Roman übertragen?

Ach so ... Hattest Du Dich zuvor schon auf Earus Post bezogen? War ich gar nicht gemeint? Embarassed


Doc
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Earu am Di Aug 30, 2016 5:23 am

Ich denke eher, sie bezieht sich auf Quixo. Er ist derjenige, der sich mit dem Schreiben schwertut, ob er weitermachen soll.

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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Quixotiz am Di Aug 30, 2016 5:28 am

Wo soll ich nur anfangen? drunken

@DrJones

Zu unseren Forennamen gibt es einen lustigen Thread (indem @Kelpie Magico bis heute eine Retourkutsche schuldig geblieben ist, wie ich gerade gesehen habe):

http://tintenklecks.forumieren.com/t1251p25-wie-spricht-sich-eigentlich-euer-forumsname-aus

Der Name schriebe sich wahrscheinlich leichter, wenn ich Quijotiz genommen hätte, aber ich stehe nun mal auf das originale X, das erst später in ein J umgemodelt wurde. Aber mittlerweile schreiben eh alle nur noch Quixo Laughing
Der Name sagt aber schon aus, dass die Wirklichkeit mein Thema Nr.1 ist.
Nein, ich halte dich nicht für verschroben! Die historischen Persönlichkeiten, die du genannt hast, sind ja noch relativ neu, aber was ist, wenn man noch weiter in der Zeit zurück geht oder vorwärts? Dann sind wir alle nur noch Figuren aus alten Geschichten. Wenn überhaupt. Die meistens von uns werden wohl lange vor Sherlock Holmes in vollkommene Vergessenheit geraten sein.

Mich beschäftigt schon seit längerem diese Sache mit der Information. Die Information ist das größte Mysterium des Lebens. Sie steckt in allem, bedingt alles Leben, doch man kann sie nicht greifen.
Alles was lebt, besteht aus ein und dem selben Stoffen (Kohlenstoffverbindungen, Wasser usw.) Das einzige was uns von einem Gänseblümchen unterscheidet, ist die Information, die die Anordnung unserer Inhaltsstoffe bestimmt.

Das was wir Wirklichkeit oder Realität nennen, ist all das, was wir als greifbar empfinden. Die Materie hat eine bestimmte Festigkeit. Aber wie wir seit der Unschärferelation wissen (oder Laien wie ich vermuten, dass wir es wissen Laughing) ist das Feste im Kern gar nicht so fest, wie wir glauben, sondern etwas, dass sich ständig verändert. Vielleicht ist im Detail alles, was um uns herum existiert, genauso wenig fest/Materie wie unsere Gedanken. Oder umgekehrt, der Geist befindet sich vielleicht nur in einem anderen ... ja ... hm Festigkeitsstadium (kompliziert!)

Ich denke, dass letztendlich alles ineinander fließt und es nur Abstufungen in punkto Materie/Festigkeit gibt. Wir können den Traum nicht beweisen, weil er zu wenig Substanz hat, aber wir können uns selbst auch nicht beweisen, obwohl wir Substanz haben. Im Traum existiert die Information (in Bildern, Worten, Gefühlen), die real existieren muss, weil sonst nichts auf dieser Welt ausdifferenziert, alles vielleicht nur eine Masse wäre ...

Äh! Jetzt habe ich mich fast selbst um Kopf und Kragen geredet, dabei wollte ich eigentlich nur sagen: Ja, ich glaube auch an den Weihnachtsmann Laughing


Einschub @Earu
Du bist lustig. Ein Text der nicht zu lang ist. Wie lange kennen wir uns eigentlich schon? Laughing Ja, hm, ich kann die Tage mal einen Auszug raussuchen, aber ich glaube, du zählst auch eher zu den Menschen, denen das zu viel des Guten ist (manchmal übertreibe ich wirklich maßlos )
Das mit dem Außenseiter kommt ja immer wieder auf, in den Folgeposts. Du hast das perfekt auf den Punkt gebracht, Earu. Aber bei diesen Themen waren wir uns schon immer einig Smile  


Und jetzt komme ich ins Schleudern, weil sich alle Posts thematisch überschneiden

Erst noch mal kurz @Herzeloyde Danke für die Blumen cheers
Warum ich nicht mehr schreibe, kann ich dir auch nicht sagen, es hat wahrscheinlich mit vielen Dingen zu tun, und am ehesten vielleicht mit diesen ganzen Beinen, die einem das Leben stellt. Ich lasse mich leider leicht aus der (Gedanken)Bahn werfen. Da geht es mir genauso wie dir. Die Konzentrationsspanne schmilzt schnell auf ein absolutes Minimum zusammen und dann geht nix mehr.
Laughing Na ja, an ein paar Szenen aus unserer Geschichte habe ich auch 5 Stunden gesessen. Für mich ist das allerdings immer noch ein sensationeller Wert, wo ich im Schnitt sonst 4 Wochen an 2.500 Wörtern schreibe. Die dann aber auch gut sitzen! Das muss ich zu meiner Verteidigung hinzufügen.  
Es wäre schön, wenn ich die Motivation unserer Geschichte auf meinen Roman übertragen könnte, darüber habe ich natürlich auch schon nachgedacht. Aber, ich weiß nicht warum, sobald ich vor dem “offiziellen” weißen Blatt sitze, ist alles schon nicht gut genug, noch ehe ich überhaupt ein Wort geschrieben habe Laughing

Aber ... tuschel, tuschel, das mit Magico ist mir auch aufgefallen, der hat ganz schön Gas gegeben!



@all und den Wahnsinn

Es ist doch eigentlich so, je näher man einen Menschen kennt, desto mehr wird einem klar, dass der, den man bis dahin immer für einen Normalo gehalten hat, einen noch größeren Dachschaden hat, als man selbst Laughing

Das was einem das Gefühl gibt, unnormal zu sein, ist doch gar nicht die Normalität der Anderen, sondern die Tatsache, dass sie sich selbst für normal halten und so repräsentieren.
Es ist eigentlich nur der Glaube daran, dass so etwas wie Normalität existiert, der uns entzweit, aber auch zusammenhält!
Das Problem bei solchen Vorgängen (Gesellschaften), das gilt auch für Literatur die für die Massen geschrieben wird, ist, dass man zwangsläufig auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner zusammen kommen muss.
Man einigt sich auf etwas, das auf den Großteil der Masse zutrifft und ihr “dient”.
Dann kommen die Außenseiter ins Spiel, all die, die nicht massenkompatibel sind und die Vielfalt aufrechterhalten müssen, damit die Gesellschaft nicht in einer Sackgasse landet ...


Hm, ergibt das einen Sinn? Irgendwie bin ich gedanklich jetzt gerade selbst in einer Sackgasse angekommen scratch
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Quixotiz am Di Aug 30, 2016 5:29 am

Ist doch egal, wer gemeint ist, hier sind wir doch immer alle gemeint, irgendwie Cool Wink
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Herzeloyde am Di Aug 30, 2016 5:51 am

Ach so ... Hattest Du Dich zuvor schon auf Earus Post bezogen? War ich gar nicht gemeint?

Genau, Doc. Du bist bei mir sowieso immer mitgemeint strauß
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Earu am Di Aug 30, 2016 6:01 am

@Quixotiz schrieb:Einschub @Earu
Du bist lustig. Ein Text der nicht zu lang ist. Wie lange kennen wir uns eigentlich schon? Laughing Ja, hm, ich kann die Tage mal einen Auszug raussuchen, aber ich glaube, du zählst auch eher zu den Menschen, denen das zu viel des Guten ist (manchmal übertreibe ich wirklich maßlos )  
Mal sehen. Vielleicht überrasche ich dich ja? Selbst wenn nicht, dann habe ich etwas über dich gelernt. Das ist es mir wert. Smile
@Quixotiz schrieb:Es wäre schön, wenn ich die Motivation unserer Geschichte auf meinen Roman übertragen könnte, darüber habe ich natürlich auch schon nachgedacht. Aber, ich weiß nicht warum, sobald ich vor dem “offiziellen” weißen Blatt sitze, ist alles schon nicht gut genug, noch ehe ich überhaupt ein Wort geschrieben habe Laughing
Das kenne ich. So geht es mir im Moment auch und ich suche ständig nach Möglichkeiten, um mich auszutricksen, damit ich doch endlich ernsthaft weiterschreibe. Ich denke an Suggestion, dass ich wirklich "morgen" wieder weitermache. Außerdem daran, die Schriftart in etwas verspieltes umzustellen. Scheiß auf die Verzerrung der Normseiten! Wenn es schön aussieht, spricht das meine Kreativität positiv an. Vielleicht helfen diese beiden Tricks? Es wäre schön und ich hoffe es. Und dir wünsche ich, dass du vielleicht ähnliche Tricks für dich findest, die dir helfen. Vorausgesetzt natürlich, dass du das möchtest. Smile

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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  DrJones am Di Aug 30, 2016 6:19 am

@Quixotiz

Jetzt hatte ich Dir ganz, ganz ausführlich geantwortet, aber der ganze Post ist futsch! *heul* *auf den Boden trommel* *stampf*

Ich mach mal eine Fast forward-Version, okay?

Quixotiz ... Ach ja, Don Quixote!, ich blind, schäm, schäm Embarassed
Historische Persönlichkeiten, Cäsar, Jesus, Merlin, König Artus und Zeus, haben wohl gelebt, kaum Geschichtsaufzeichnungen, wilde Zeiten, Pest, Cholera, Kriege, viel verschütt, Nährboden für Legenden ....

Materie, Unschärferelation, Gänseblümchen, Mensch, in Block aus Marmor schon zuvor alle erdenkbaren Figuren enthalten, PC-Tastatur alle Geschichten schon drin, muss nur lang genug drauf rumtippen und in der richtigen Reihenfolge.

Ich diskutiere supergerne mit Dir!! cheersbouncecheers Smile

Mit Euch allen!  sunny *keuch*


@Herzeloyde schrieb:Genau, Doc. Du bist bei mir sowieso immer mitgemeint


Das ist ja lieb! *freu!*  Laughing cheers sunny bounce
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Quixotiz am Di Aug 30, 2016 7:34 am

cheers Ja, ich mit euch auch. Und schön, dass wir das Thema noch weiterbringen konnten. Das hatte es verdient! Und so ganz nebenbei haben wir dann gleich noch die größten Rätsel der Menschheit aufgeklärt. Vielleicht sollten wir uns als nächstes den Sinn des Lebens vornehmen, damit das Thema auch endlich mal vom Tisch kommt Laughing Oder wir erforschen zunächst, was es mit dem Namen DrJones auf sich hat Idea drunken
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  DrJones am Di Aug 30, 2016 7:45 am

@Quixotiz

Den Sinn des Lebens klären ... Sehr gerne! Da bin ich mit dabei! Laughing 

Zu DrJones werde ich gleich noch etwas in "Mein Name, mein Leben" Thread schreiben. Wink

Auf jeden Fall nochmals Vielen Dank, dass Du diesem Thread hier wieder neues Leben eingehaucht hast! sunny

Falls sich das irgendwie auf ganz Tintenklecks übertragen sollte, wäre das schön. Habe überhaupt den
Eindruck, dass sich hier wieder mehr tut.


LG,

Doc
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

Beitrag  Traummuschel am So Sep 04, 2016 7:49 am

@Quixotiz schrieb: Dein Weltbild ist ganz schön biblisch Wink Da ist das Gute (Gott) und das Böse (Satan, der aus dem Himmel vertrieben wurde (auch son traumatisierter Antagonist) und der Mensch dazwischen, der immer hin und her gerissen ist. Das ist Dualität.

Ich mache in der Regel kurzen Prozess: Bei mir sind die Bösen immer die Protagonisten. Die Guten langweilen mich zu sehr  Twisted Evil
Gut, finde ich DrJones Hinweis, dass die Bösen sich nicht für böse halten! Die Beweisführung muss gerade bei den Bösen stichhaltig sein. Bosheit muss immer doppelt und dreifach gerechtfertigt werden. Aber das ist ausnahmsweise mal etwas, was uns Menschen zur Ehre gereicht: Das wir uns nicht vorstellen können, dass jemand grundlos böse ist Wink

Ja, kann sein, aber es hat sich davon völlig unabhängig entwickelt.
Ja, die Bösen halten sich selten für die Bösen. Aber eben auch nicht für die Grundguten. Ich wurde zwischen zwei Guten unterscheiden: die Guten, die gut sind, weil sie keinen Grund haben, böse zu sein und die, die trotzdem gut sind. Die ersteren finde ich auch meistens langweilig. Die zweiten sind für gewöhnlich meine Protagonisten. Was die Zeichnung der Antagonisten aber natürlich noch etwas erschwert. Wenn A trotz xy gut bleiben kann, wieso kann es B dann nicht? Bei mir werden die Antagonisten sehr oft geläutert.

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 Langen und bangen in schwebender Pein,
 Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt –
 Glücklich allein ist die Seele, die liebt. ~
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Re: Warum schreibt Ihr Geschichten?

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